Herr Meister: Er lebt — Dank, dank dir, guter Gott! — und Sie — sein Sohn! Willkommen mir, willkommen in meinem Hause, Sohn meines Freundes. O sieh' doch hier, teures Weib, meines — unsers Freundes Gustav Sohn. Ach, Kinder, Ihr — Ihr wißt von all' dem nichts; es ist eine alte, traurige Geschichte!

Frau Meister: Sie wissen alles, ich sprach davon vor kurzem — vergeben Sie mir, Herr von Halsen, wenn ich erst jetzt Ihnen Willkommen, aus ganzem Herzen Willkommen entgegenrufe. Als ich eintrat durch jene Thüre und Sie erblickte, war ich sprachlos; ich konnte mich nicht fassen, denn eine längst vergangene Zeit stand mit einem Male wieder vor mir.Sie sind das Ebenbild Ihres Vaters.

Herr Meister: Ja, ja — wo waren meine Augen nur!

Herr von Halsen: Mein verehrtester Herr, ich habe Ihnen und Ihrer Frau Gemahlin einige Worte vom Vater zu sagen und Papiere zu überbringen. Albert, willst Du mich für einige Momente entschuldigen?

Dr. Albert: Gewiß!

Herr Meister: Treten Sie ein!

Herr von Halsen: Hm, hm, — seltsam, — schnell gefunden — fast unglaublich —!

Frau Meister: Entschuldigt uns, bitte, — nur wenige Minuten!

Bella: O, Gretchen, Martha!

Martha Meister: Das ist wahrhaft wunderbar!