In der freien Gottes-Natur und auch da, wo das Geräusch der Maschinenam betäubendsten und die Regsamkeit der Menschen am lebhaftesten ist — da, da bin ich am liebsten, da befinde ich mich am wohlsten und da schaffe ich am meisten und am besten. So dachte mein Groß-Vater, so denkt auch mein Vater, so denkt mein Freund und so denke auch ich. Den heiligen, stillwirkenden Beruf des Arztes aber sollen Männer üben mit stillem, sinnigemWesen. — Jetzt, meine Freunde, versteht Ihr mich, will ich hoffen; jetzt wißt Ihr, warum ich nachts so viel über Pläne von Bauten und Maschinen studierte und so viel kalkuliert habe; jetzt wißt Ihr, warum mein Freund Heinrich herüber zu uns gekommen ist, und jetzt wißt Ihr auch meine sorgenvollen Blicke zu deuten — ach, konnte ich wissen, daß alles, alles so gut, so wunderbar gut kommen würde? Ja, alles hat sich zum besten gewandt; ist es nicht so, Heinrich?

Herr von Halsen: So ist es, Albert, in der Tat, nur eine ist hier, die da weint, unsere liebe kleine Martha. Sage mir, Martha, warum weinest Du?

Frau Meister:

Gretchen:

Martha:

Bella:

}
Warum weinest Du, Martha?

Martha Parks: Nun geht Albert wieder fort von uns!

Dr. Albert: Liebe, süße, gute Schwester, noch gehe ich ja nicht, und wenn ich auch gehe, ich komme gewiß bald wieder.

Herr von Halsen: Komm zu mir, liebe Martha, komm, Du wirst bald wieder froh werden — ein klein wenig Geduld nur — — meine Herrschaften, ich habe die Ehre, Ihnen hier zwei junge Autoren vorzustellen, die Herren Otto und Louis Parks. Sie werden uns mit einem neuenLustspiel erfreuen, es ist ihr erstes Lustspiel. Um uns Vergnügen zu bereiten, haben sie sich, wie ich selbst bezeugen kann, viel Mühe gegeben, und ich bitte Sie in ihrem Namen um Nachsicht und um die Erlaubnis, es vorlesen zu dürfen.