Dr. Albert: Ha, ha! — Sehen Sie doch, Herr Meister, das istEifersucht! — Habe ich Deutschland zu vielgepriesen? — Was sehen Sie mich alle so an, als wäre ich einVerräter? — Welchem Lande ich angehöre mit meinem Herzen? — Sie können es wissen; ich bin furchtlos und offen.

Alle: Nun?

Dr. Albert: Dem Lande gehöre ich an, das am größten ist und am schönsten unter allen Ländern der Erde; das die größten, mächtigsten Ströme hat und Seen; — dessen Berge sich himmelhoch türmen; das die fruchtbarsten Äcker, die fruchtbarsten Bäume, die goldreichsten Minen hat und Menschen, wie sie besser und größer auf Erden nicht sind und niemals waren; — dem Lande, das die Unglücklichen empfängt aus allen Teilen der Erde Gottes und mit freundlichem Auge sie anschaut und mit gütiger Hand ihnen winkt und dann fröhlich zuruft: Kommet alle und seid willkommen undgenießet die Freiheit; — wir wollen mit Euch teilen dieses Land und alles, was Gott uns selbst gegeben hat; So ihr lebet und seid, wie wir selbst, und werden wollet, wie wir: freie, gute Menschen; — das ist mein Land; dem gehöre ich an.

Alle: Das ist Amerika!

Dr. Albert: Da ist meinVaterland!

Louis: Hurrah!

Dr. Albert: Wo dasSternenbanner weht!

Louis: Hurrah! Hurrah!

Dr. Albert: Unser Amerika ist heute schon das Land der Freiheit; und bald wird es das Land der Kunst und Wissenschaft, — die Heimat alles Guten sein.

Louis: Ist das Dein Ernst, Albert?