Dr. Albert: So ist es, mein Herr. Klug und stark waren die meisten von ihnen — und sie erkannten ihre Mission. — Mit Energie, mit Kraft und gutem Willen zog der erste Hohenzoller,Burggraf Friedrich von Nürnberg, in Brandenburg ein.
Wie dieRaubvögel aus ihren Nestern aufflattern, so verschwanden dieRaubritter aus den Burgen, als sie den Donner seiner ersten Kanone hörten.
Sie raubten undplünderten nicht mehr und störten nicht mehr friedliche Leute bei ihrer Arbeit. Eine neue Ära begann, und in jener unfruchtbaren, sandigen Fläche im Norden Deutschlands, wo jener erste Friedrich klein begonnen hatte, da erhebt sich heute eine Stadt mit einer Million fleißiger Einwohner, ein Centrum für Kunst undWissenschaft, — das Haupt des deutschen Reiches, — Berlin.
Was jener Burg-Graf einst begonnen, was der große Kurfürst und Friedrich der Große fortgesetzt hatten, das hat Kaiser Wilhelm vollendet — durch Bismarck.
Martha Meister: Ich denke es mir so schön, Kaiser Wilhelm und Bismarck, — den ehrwürdigen Monarchen und den mächtigen Denker undSchöpfer zu sehen.
Gretchen: Und ich denke: Es ist merkwürdig, daß Deutschlands Größen immer in Paaren erscheinen; in Wissenschaft und Politik, in Poesie und Musik. —Goethe[II-2] und Schiller; Alexander und Wilhelm von Humboldt; Haydn und Mozart; Jakob und Wilhelm Grimm; Kaiser Wilhelm und Bismarck.
Bella: Du hast ganz Recht, Gretchen; es ist wirklich wahr.
Dr. Albert: Deutschland hat Glück darin; und da es unter den Ländern Europas wieder begonnen hat mit neuer Jugend, so will ich ihm aus vollem Herzen eine glücklicheZukunft wünschen.
Bella: Herr Doktor, Sie sind wohl ganz ein Deutscher geworden?
Martha Parks: Was? — Albert, bist Du nicht mehr Amerikaner?