Bella: Du hast auch davon gewußt, Martha; — o, Du kleineHeuchlerin!
Martha Parks: Siehst Du nun, Louis, daß ich schweigen kann?
Louis: O ja, das hast Du von mir gelernt, Martha.
Dr. Albert: Louis, Deine Suppe wird kalt!
Louis: Hm, hm; ich spreche wieder zu viel. Nicht wahr?
Bella: Ich meine, Herr Doktor, es sei ganz schön, bei Tische zu sprechen. Die Franzosen wissen gewiß sehr gut, wie manspeisen soll, und sie sprechen sehr viel, wenn Sie essen.
Martha Meister: Die Franzosen plaudern mir zu viel bei Tische. — Ich halte es mit den Engländern; die sind ernst bei Tafel und beginnen mit Gebet; und so machen wir es auch zu Hause. — Was denken Sie, Herr Doktor?
Dr. Albert: Ich halte es mit den Deutschen. Viele von ihnen beginnen das Mahl mit Gebet und plaudern während des Essens ganz angenehm. Bruder Otto aber macht es, wie der Engländer: Er speist, er hört und bedient seine Dame.
Otto: Nicht so, Albert; ich speise weder wie ein Engländer, noch wie ein Deutscher, noch wie ein Franzose; sondern wie ein wahrer Amerikaner; das heißt: Ich nehme das Beste von allen, und bin ich, wie jetzt, im Kreise guter Freunde und an der Seite einer Dame, wie Fräulein Bella, und habe ich vor mir gute Speisen und feine Weine und höre ich eine leichte und angenehmeUnterhaltung, — dann befinde ich mich recht komfortabel, recht behaglich.
Herr Meister: Sie erinnern mich an den großen deutschenSchauspieler Beckmann.