Fritz Beckmann war einer der besten Schauspieler in Berlin und war sehr witzig und sehr komisch. — Wegen seines guten Humors hatte er viele Freunde.

Einer von ihnen war Herr Hagen. Eines Abends gab Herr Hagen eine große Gesellschaft. Bei Tische hatte Herr Beckmann seinen Sitz zwischen den beiden Töchtern des Hauses: Anna Hagen und Carolina Hagen.

Herr Beckmann sprach lange Zeit kein Wort, sondern lächelte immer. Darüber wunderte man sich, und Fräulein Carolina fragte ihn: Warum so still, heute Abend, Herr Beckmann? Sind Sie nicht wohl?

O nein, mein Fräulein. Mir ist sehr wohl zu Mut in der Tat. Denn zwischen A. Hagen und C. Hagen sitze ich mit B. Hagen (Behagen = Komfort).

Louis: Bravo, Herr Meister, bravo!

Bella: Aber, Louis, ich habe keine Gabel.

Martha Parks: Ich auch nicht, der Diener hat die Gabeln vergessen.

Louis: O nein, liebe Martha, das hat der Diener nicht. Aber Ritter und Ritter-Fräulein haben keine Gabeln zum Essen nötig.

Bella: So? Aber womit haben sie denn das Fleisch gegessen? Nicht mit den bloßen Fingern, will ich hoffen.

Louis: Nein, mein Fräulein; nicht mit den bloßen Fingern, sondern mit kleinen Hölzern, so wie diese sind, die neben Ihren Tellern liegen.