Dr. Albert: Darüber, mein liebes Fräulein, darüber müssen Sie mich nicht fragen; denn diese Frage möchte ich Ihnen nicht beantworten. Aber wenn Sie mich fragen, wie das Innere eines Carcers ist, — das will ich Ihnen wohl sagen.

Gretchen: Da ist es wohl recht finster und schaurig; so habe ich es mir immer gedacht.

Dr. Albert: Im Gegenteil, mein Fräulein. Der deutsche Student lebt leicht und frei und froh, für ihn giebt es nichts Schauriges; doch, vielleicht das Examen am Ende, — sonst ist allesheiter, — auch seine Gefängnisse; auch darin macht er sich das Leben froh, empfängt Besuche und tut oft, was er will.

Ich habe einen Carcer gesehen, der wirklich schön war. Jeder Student, der in demselben gesessen hatte, hat etwas zur Verschönerungbeigetragen. Viele haben Bilder an die Wände gemalt, und einige dieser Bilder waren recht schön.

Ich erinnere mich eines Bildes: Es ist ein Vulkan. Darauf sitzt ein Student und raucht und bläst aus seiner langen Pfeife furchtbaren Rauch. Der Professor aber, durch den er in den Carcer gekommen war, rennt davon aus Furcht.

Louis: Das gefällt mir auch.

Otto: Soweit, meine Damen, sind wir unserm Programm treu geblieben. Sollen wir es auch ferner?

Alle: O, gewiß.

Otto: Nun wohl; dann bitte ich, von jetzt an mir zu folgen. Unsere Wagen sindangespannt, um uns an meine Yacht zu bringen. Wir werden dann eine Fahrt in die Bai unternehmen.

Martha Parks: Ja, und Musik haben wir auch.