»Selber Halloh!« sagte ich, sehr fro, das sie da wahrn. »Nun, ich will in der Lufft geblasn sein!« sagtn sie »hat man so was je erlebt!«

»Ich habs,« sagte ich, »aber auch ers nur eimal — im ernst. Habt ihr was zu essn auf eiern Schiff? Mein Ballohn fihl hir, wo nich eimal ein Brodfruchbaum oder ein Schtikchen Wassermelohne wakst. Ich ferhungere schon.«

Un dann wahr mir das weinen sehr na, aber ich hedt es nich um der Welt getan, sonder blib fest un fragte sie: »Seid ihr amerkansche oder englische Matrosn?«

Sie sagtn sie sin englisch un gehern zu Kannada, aber sie farn grad nach Bufflo, ob ich mit ihnen farn will? Sie namen mich allso aufs Schiff, wo ihr Kapetehn grad beim Nachmahl wahr; er wahr sehr heflich. Er sagte ich soll mich nur zu ihm setzn, ganz ohner Zermonih. Es wahrn gebakne Fische da, gebratne Erdepfl, Brod un Budter un Kaffeh. Ein ausgezeichntes Essn, aber ich hab gelesn, das Leite, die geredtet wern, anfangs nur sehr wenig essn solln, un so dankte ich ihm schon bein fiertn Mahl fir Fisch un Eier un Erdepfl un herte auch schon bein finftn Schtik Fleisch zu essn auf.

Er schikte auch die Leite um den Ballohn, nachdem ich ihm erzehlt hadte, wem er gehert un das er ein paar tausnd Doller gekostet hat. Er wahr sehr freindlich zu mir un ich wer ihm dankbahr sein, bis ich groß bin.

Wir brauchtn 4 Tage un Nechte bis wir nach Bufflo kamen, aber ich ferbrachte die Zeit sehr angenem mit die Matrosn die mich zu ihrn Libling machtn, weil sie nichs fon meinen gutn Ruf wußtn. Ich erzehlte ihnen fon meine Schwestern, fon den neien Babi, den Tellergrafnbeamtn un eine Menge Sachn, die sie interessihrtn un sie erzehltn mir fon der Sehschlange, den Wasserniksen un andre Mehrwunder, wi man einen Matrosnknootn macht, auf dem Maßbaum klettert un so fort. Ich schtrengte mich an, so wenig Unrue zu machn, wi nur meglich, aber ich fihl 2 mahl auf einen tifn Plaz im Wasser iberbord, das sie mir nachschpringen mußtn un ich ferlor Bens silberne Uhr, die ihm seine Mudter geschenkt hat im Wasser, aber ich ferschprach ihm eine bessre, wenn ich nachaus komm. Die Matrosn tettowirtn mir einen Anker un ein Schiff auf dem Arm damit mich meine Eltern widerkennen, wenn ich das nechste mahl ferlorn geh. Es tat mir ser leid, wi wir nach Bufflo kamen, fon ihnen Abschid zu nehmen. Ich umarmte un kißte sie alle, un fergoß ein pahr Trehnen, un sie schribn ihrn Nahmen auf mit einen schönen Schwung drunter un gabn mirs zum Andenkn. Der Kapetehn fihrte mich zur Baan un sagte dem Konduktehr es wird fir mich gezalt wern, wenn ich hinkomm — wi wenn ich ein Pakett pernachnam wer.

Ich fuhr un für dem ganzn Tag un es wurde grad finster wi ich zu unsrer Schtatsjohn kam. Ich hadte mir fom Kapetehn ferschprechn lassn, das er nich tellergrafihrt, das ich komm, weil ich die Familjeh iberaschn wollte.