»Schorschi,« sagte Mamma so siß wie Zukker, »du kanns gehn un mit Hansi schpiln, bis wir gegessn habn.«

»Gut,« sagte ich.

Aber ich hadte andre Plähne. Ich kroch unter dem Tisch in Schpeiszimmer; das Tischtuch ging bis auf dem Fußboden un ferschtekte mich ganz. Ich hadte die Zukkerzange, ein Gabl un ein Bischl weiße Weintraubn di ich fon den Aufsatz genommen hadte un machte mirs bekwehm. Sie kamen herein un setztn sich nider un Herr Prim sagte das Tischgebet. Er hadte Schue an un so zwikte ich ihn leise in dem Knechl grad genug das er glaubn konnte eine Schpinne beißt ihm. Un wi er sagte: »Wir dankn dir, o Herr —« herte ich Susann kichern aber sie wußte nich weshalb er es so schpaßig sagte. Herr Prim is ein schreklich heflicher Mensch. Er hädte nich um der Welt untern Tisch gegriffn um zu schaun was es wahr, un ich kitzlte ihm, wi ein Insek, das henauf un henunter kricht — er bewegte seinen Fuß un zapplte, wi wenn er Sank Veitstantz hätte, aber er liß sich nichs dafon merkn. Das Midtagmahl dauerte greßlich lang, aber es lag mir nix dran, ich war nich hungrig, ich hadte zufil Torte gegessn. Dann herte ich die Medchen zu Mamma wispeln und dann sagte sie: »Ich bin in greßliche Ferlegnheit Herr Prim. Die Katze hat das Dessehr aufgefressn. Sie werdn sich mit den Gefrornen, Obst un Kaffeh begnign missn.«

Dann schprachn Papa un Herr Prim wegn den Haus miteinand. Er sagte er wolle es um den Preis nehmen un werend sie redtn sagte er auf einmal:

»Haltn sie Hunde?«

»Nur eine Dogge,« sagte Papa.

»Ich dachte es were einer untern Tisch,« sagte er.

»Oh nein,« sagte Papa.