Das Blut rann iber dem ganzen neun Teppich un ich sagte ihr deswegn, sie soll schnell zu ihrer Mutter laufn un es sich ferbindn lassn. Es war schon so schpeht un ich wahr so hungrig, das ich nich wartn konnte bis der Dokter zurikkommt un di Flekn am Teppich siht. Aber ich firchtete, das Dibe einbrechn un schtehln, wenn ich weggeh, deswegn schleppte ich das Schkelett aus der Kammer, setzte er im Sessl un schtekte ihm ein medezinisches Enschtrument in der Hand. Dann nahm ich ein bischen Fosfer aus einem Fleschchen heraus, machte damit ein paar Augn auf Papir un schtekte es in seinen Kopf. Es wahr firchterlich anzuschaun — genug um jedem Einbrecher zu erschrekn, un so firchtete ich nich die Potheke unter der Wache fon dem Skelett zu lassn un ging nachaus nachmahln.

Jetz sagt der Dokter, ich soll nich wider auf der Potheke Obach gebn, weil das alte Fräuln Baxter withend is un Emmeline Elder krank ligt mit Gehirnenzindunk weil sie schnell in der Potheke lif um ein bischen Kloreform fir Zahnweh un dem totn Kerl mit di Knochn un die glenzign Augn sitzn sah, weil es schon finster wahr un sie schrie laut un fil in Ohnmacht.

Wie sie wider zu ihr kam war sie ganz allein mit den Schkelett un schrie nocheimal un ferlor di Besinnung. Dann kam der Dokter zurik, un brachte sie zu sich, aber si hat jetz Fiber un schreit die ganze Zeit — aber deswegn brauchn sie doch auf mir nich zu schimpfn ich schtellte es fir Einbrecher auf un nich fir Medchen un das war ganz recht.

Ich fergaß fon den Jungen zu erzehln der hereinkam mit Zahnweh. Es tat ihm so weh, das ers nich aushaltn konnte bis ich das Schkelett herausgeschleppt hadte und er half mir es am Sessl zu setzn un ich liß ihm aus der Kloreformflasche richn un er roch dran un ich sagte ihm er soll sich ein bischen aufs Saktuch gißn es wird ihm dann nich mehr weh tun.

Er legte sich aber grad zurik un liß die Flasche falln. Sie zerbrach un er wollte mir nich antwortn wie ich ihm fragte ob der Zahn noch weh tut also ging ich fort un liß ihm dort, weil es so schtark fon Kloreform roch, das ich weggehn mußte. Er un Emmeline lagn beide bewußtlos dort, wi der Dokter zurikkam.

Es tut mir leid, das di Flasche zerbrochn is, denn sie wahr 3 Doller wert un der Bub schtarb beina — aber ich hoffe er hadte kein Zahnweh mehr.

Ich dachte nich, Emmeline wird for den Ding erschrekn, das ich doch nur fir Reiber aufgeschtellt hadte.