Es is schad, das er so offt umsons aufschtehn soll, ohne einem zu findn, un so war letzte Nacht wirklich einer unter ihrn Bedt. Er wartete bis sie fest eingeschlafn wahrn.

Frau Pitkins schnahcht im Schlaf, wi wenn man Wasser aus einen Krug ausgißt. Auf eimal kam sie auf un wispelte:

»Pitkins! Pitkins! Es sin Einbrecher unterm Bett!«

Er sagte: »Unsinn! Schlaf nur.«

»Es is einer!« sagte sie. »Ich schpir, wi er sich unter der Matraze herum bewegt. Pitkins, schteh auf! Feier! Merder! Dibe! Oh Pitkins, zind ein Licht an!«

Er sagte ihr, sie is eine Nerrin. Grad den Augnblik schtiß der Reiber mit den Rikn auf der Matraze unter ihm. Er schprang auf dem Fußbodn, wi ein Gummiballn. Sie wollte ihm nach un schnappte dabei um Luft, aber sie purzlte um, un wahr so erschrokn, das sie nich wider aufschtehn konnte un schrie dabei, der Einbrecher bringt sie um, er helt sie bei der Gurgl. Deswegn lif Herr Pitkins schnell im Forhaus un rif Jack Benze un noch ein paar große Jungen. Sie machtn Licht. Es war zum lachn wi sie ausschaute mit di Haare in Papir gewiklt un mit einer flanellne Nachtjake. Jack leichtete unter dem Bedt. Es war nimand druntn, weil ich mich in finstern henausgeschlichn hadte un schon fest schlif wi Jack zurikkam. Jetz is wider alles ruig. Dises eimal wahr der kleiner Schorschi nich in der Affehr ferwiklt. Frau Pitkins hat ihre Busnnadl un seine Hemdknepfe in einer Kassa in der Schtadt geschikt. Ich hoffe es wird ihnen nix passihrn. Es were ein schreklicher Ferlust.

Ach! zu denkn das Schorschi der Libling seiner Mutter so ein langes ekliches Ding sen soll wi ein Kleptomahner! Das is das neiste Ereignis. Ich bin einer. Gestern mußte ich den ganzen Tag mit einen Papir auf der Schtirn herumgehn auf dem geschribn wahr:

»Kleptomahner