Ein diker, schwarzer Bach rann iberall am Fußbodn zwischn die Fesser un Kistn herum.

»Filleich hat das Siruppfaß ein Loch bekommen,« sagte ich.

Er schaute scharff auf mir aber ich biß ruig in meinem Kes henein; also lif er un wirklich hadte so eine unachsame Persohn es rinnen lassn. Filleich 20 Liter fon den dikn Safft ronnen iberall herum. Ich wahr schreklich ergerlich — so eine Ferschwendung fon Sirrup!

»Ich wette, du hasts gethan, du Schlingl!« sagte Peters.

Er wollte mich pakn, ich wich aus, er trat in dem Sirupp schtolperte un bumste nider. So was hab ich noch nich gesehn, wi der anschaute, wi er aufschtand! Ich blib aber nich lang dort ihm zuzuhern, was er sagte — Mamma hat mir immer gesagt, ich soll fortgehn, wenn die Leite schlechte Dinge redn un so ging ich fort.

Dann wahr mir eine Weile sehr fad. Ich schtrolchte langsam weiter, un suchte ob ich nich etwas seh womit ich mich unterhaltn kann, bis ich zu den neu'n Bahndurchgang kam, wo di Arbeiter di Felsn schprengtn; aber sie warn grad bein essn, weil es mittag wahr un ich dachte ich kennte mir ein bischen Schpaß machn mit einer Kanne Pulver, di sie schtehn lassn hadtn.

Es wahr eine neie Brike da — so einen Krach hab ich noch nie gehert was sie machte, wi sie in der Luft ging. Ich wer sicher erschlagn worn, wenn ich nich im Tunell gewesn wer. So ein Danf! Uj! Di Luft wahr ganz foll dafon. Man konnte kaum di Leite sehn, wi sie hergelaufn kamen un das wahr ein Glik fir mir, weil ich mich firchtete wi's forbei war un ich ferschtekte mich den ganzen nachmittag bis zum Nachmahl.

Es is sehr schlecht, Lign zu sagn, un ich thue es seltn.

Wi ich hereinkam, schprang Mamma auf un umarmte mich.