[43] Die Ermächtigung zur Benützung der Post erfolgte durch eigene Staatspostscheine oder diplomata; sie waren in der Regel auf Pergament ausgefertigt und, wie das Wort selbst andeutet, doppelt gefaltet.
[44] Litteratur: Löper, „Geschichte der Straßen“, im 5. Jahrg. des „Archiv für Post und Telegraphie“, 1877. — Stephan, Verkehrsleben im Altertum und Mittelalter, a. a. O. — Derselbe, Weltpost und Luftschiffahrt. Berlin, Springer, 1874. — Sax, Die Verkehrsmittel in Volks- und Staatswirtschaft. 2 Bde. Wien, Hölder, 1878 und 1879. — Poststammbuch. Berlin, Reichsdruckerei, 1877. — Veredarius, Das Buch von der Weltpost. Berlin, Meidinger, 1885, S. 37–43.
[45] Litteratur: Stephan, Weltpost und Luftschiffahrt, S. 17–26. — Derselbe, Geschichte der preußischen Post. — Derselbe, Geschichte des Verkehrslebens im Altertum, a. a. O. — Zeitschrift „Europa“ 1884, Nr. 9 und 10 (Zur Geschichte des Wagens). — Saalfeld, Straßenpflaster und Kutschwagen. Prag, Deutscher Verein zur Verbreitung gemeinnütziger Kenntnisse, 1883. — Heinze, Pferd und Fahrer. Leipzig, Spamer, 1876. — Deutsche Verkehrszeitung, 2. Jahrg. — Veredarius a. a. O. S. 52–58. — Ilwolf a. a. O.
[46] Siehe hiezu auch Hennicke, „Das Reichspost-Museum in Berlin“, in Bd. 55 von Westermanns Monatsheften.
[47] Vgl. hierzu besonders: Löper a. a. O. — Stephan, Verkehrsleben im Mittelalter a. a. O. — Derselbe, Weltpost und Luftschiffahrt. — Sax a. a. O.
[48] Der Ausdruck „Chaussee“ rührt von der frühern Art der Pflasterung (calciata) her. Die Steine wurden nämlich zur Erzielung bessern Halts in Kalk (lat. calx) gebettet.
[49] Willegisus war der Sohn eines Stellmachers aus dem sächsischen Dorfe Stroningen. Zur Erinnerung daran ließ er einen Wagen mit Speichenrädern an die Wand malen und darunter die Inschrift setzen: „Willegis, Willegis, deiner Abkunft nicht vergiß!“
[50] Der Name „Kutsche“ kommt sonach nicht von dem Orte Kots im Komorner Bezirk. Siehe „Europa“ a. a. O.
[51] Der Name „de Tassis“ soll von ihrem Wohnsitze in dem an Dachswild überaus reichen und darum so genannten Tazisschen oder Tassisschen Gebirge im Bergamesischen herrühren.
[52] Das Wort „Post“ ist hervorgegangen aus dem verdorbenen lateinischen Worte posta, welches die Abkürzung von posita ist, dem Femininum des Particips Perfecti von ponĕre (legen, setzen, stellen). Da nun die Römer den Ort, an welchem ein Wechsel der Beförderungsmittel stattfand, mansio oder mutatio nannten, so sagte man: mansio oder mutatio posita in N. N., woraus das abgekürzte posta in N. N. entstand. Veredarius a. a. O.