[72] Litteratur: Hauptsächlich Stephan, Weltpost und Luftschiffahrt. — Veredarius a. a. O. S. 390 ff. — Pisko, Die Luftschiffahrt der Neuzeit, in „Unsere Zeit“, 1885. — Marion, Les Ballons. Paris, Hachette & Cie., u. a.

[73] Einen der größten aller Luftballons, den „Riesen“ (Le Géant), veranschaulicht das Titelbild. Nadar in Paris ließ denselben am 4. Oktober 1864 steigen. Die Fahrt war jedoch von einem Unfall begleitet. In der Höhe von 2400 m zerriß nämlich das Seil an der Klappe, was ein rasches Sinken des Ballons zur Folge hatte.

[74] Entnommen der „Statistik der deutschen Reichs-Post und Telegraphen-Verwaltung für das Kalenderjahr 1884“. Berlin, 1885.

[75] Die folgenden Zahlen sind dem Buche v. Neumann-Spallarts „Übersichten der Weltwirtschaft“, Jahrg. 1881–82 (Stuttg., Jul. Maier, 1884) entnommen.

[76] Nach der von dem Berner internationalen Postbureau für 1884 herausgegebenen „Statistique générale du service postal dans les pays de l’Union postale universelle“ betrug die Zahl sämtlicher Briefpostsendungen (der Briefe [ausschließlich der eingeschriebenen, sowie der Wertbriefe], der Postkarten, Drucksachen, Warenproben und Zeitungsnummern) rund in: Ägypten 8 Mill., Algier und Tunis 15 Mill., Argentinien 45 Mill., Brasilien 45 Mill., Canada 100 Mill., Brit. Indien 205 Mill., Niederländ. Indien 8 Mill., Japan 111 Mill. — Für die Vereinigten Staaten von Amerika enthält die erwähnte Statistik nur Angaben über den internationalen Briefpostverkehr. Nach dem Berichte der Postverwaltung der Union betrug 1884/85 die Zahl der verkauften Freimarken, Postkarten, Briefumschläge und Streifbänder 2142678900 Stück. (Archiv für Post und Telegraphie, 1886. Nr. 12.)

[77] In Frankreich, Österreich und Italien giebt es seit neuester Zeit auch sogen. Kartenbriefe oder Postbillets; sie bilden ein Zwischenglied zwischen Postkarte und Brief und gewähren gegenüber der Postkarte den Vorteil, daß der Inhalt geheim bleibt. Die Taxe für solche Kartenbriefe ist in Frankreich und Italien höher als diejenige für Postkarten und niedriger als jene für gewöhnliche Briefe; in Österreich die gleiche wie für Briefe.

[78] Vgl. hiezu außer der „Statistique générale etc.“ für 1884 noch besonders das Archiv für Post und Telegraphie, Jahrg. 1881 und Jahrg. 1883.

[79] Veredarius a. a. O. S. 333. Die Berner Statistik für 1884 enthält für Italien keine Angabe.

[80] Veredarius a. a. O. S. 337.

[81] Als Quelle diente vorzugsweise der Aufsatz Paul Dehns: „Zur Einführung von Reichspostsparkassen“, in den „Annalen des Deutschen Reiches“ 1883; dann auch das Archiv für Post und Telegr., die Union postale und die Deutsche Verkehrs-Ztg.