Der scharfsinnige Ritter Don Quixote von der Mancha. Vollständige deutsche Taschenausgabe in drei Bänden unter Benutzung der anonymen Ausgabe von 1837 besorgt von Konrad Thorer, eingeleitet von Felix Poppenberg. Titel- und Einbandzeichnung von Carl Czeschka. In Leinen M. 14.–, Leder M. 18.–.
Eine große Weite eröffnet sich in dem Roman von welthistorischem Gewicht, den der Insel-Verlag in schöner Neuausgabe auf den Markt bringt. Da reitet zuerst der unsterbliche Ritter von der traurigen Gestalt auf seinem edlen Roß Rosinante in die Schranken und sprengt, gefolgt von Sancho Pansa, von neuem an gegen Hammelherden und Windmühlen. – Der Don Quixote ist eine der ganz wenigen Gestalten der Weltliteratur, die sich von ihren Dichtern abzulösen vermögen und – wie etwa noch Achill, Hamlet, Faust aller Zeitlichkeit und aller nationalen Beschränkung ledig – gleichsam in der freien Luft stehen als Repräsentanten der Menschheit.
Velhagen und Klasings Monatshefte.
Altitalienische Novellen. Zwei Bände. Ausgewählt und übersetzt von Paul Ernst. Mit venezianischen Titelholzschnitten, Initialen und Zierstücken aus dem 14. Jahrhundert. Zweite Auflage. In Pappbänden M. 8.–, in Leder M. 12.–.
Diese vierzig Novellen sind mit Umsicht und feiner Kenntnis aus dem großen Schatzhaus der italienischen Novellistik gehoben; ihrem Übersetzer und Erneuerer gebührt um so mehr unser Dank, als bei uns von dem Reichtum der italienischen Erzählungsliteratur so gut wie nichts bekannt ist, da doch diese altitalienischen Stücke zum Besten gehören, was es derart gibt. Das Buch, das gleichsam eine Entwicklungsgeschichte der italienischen Novelle im Abriß darstellt, sei allen denen bestens empfohlen, die für die Kunst der Erzählung noch empfänglich sind.
Frankfurter Zeitung.
Wir dürfen Paul Ernst für die Auswahl, die er unter den alten Novellisten getroffen, ebenso wie für die ganz vorzügliche Übersetzung, die im Deutschen den bald feierlichen, bald zierlichen und etwa auch einmal gezierten Stil der Originale fein und geschickt nachahmt, von Herzen dankbar sein. Und da auch die Buchausstattung bei aller Eleganz an den typographischen Schmuck älterer Druckwerke gemahnt und dem Insel-Verlag Ehre macht, sind die beiden Bände „Altitalienische Novellen“ eine Veröffentlichung, über die man sich in jeder Beziehung nur zu freuen hat.
Der Bund.
Altfranzösische Novellen. Ausgewählt von P. Ernst, übertragen von P. Hansmann. 2 Bände. Mit Titelholzschnitten und Zierstücken nach alten Originalen, Titelzeichnung von Rudolf Koch. In Pappbänden M. 10.–, Leder M. 14.–.
Für literarische Feinschmecker sind sie eine begehrte Kost. Die stilistischen Kostbarkeiten der Originale sind auch in der feinen, nachempfindenden Übersetzung Paul Hansmanns in ihrer Frische und ihrem besonderen Aroma erhalten geblieben. Dem appetitlichen, feinschmeckerischen Inhalt entsprechend ist auch das äußere Gewand dieser Bände, wie man es beim Insel-Verlag gewöhnt ist.
Illustrierte Zeitung.