Erziehung und Bildung werden unverändert auf den bürgerlichen Status des Individuums bezogen bleiben, aber die neuen Bedingungen für die Tätigkeit unseres Verstandes dürfen dabei nicht außer acht gelassen werden. Im Idealfall tragen Bildung und Erziehung allen Facetten des menschlichen Daseins Rechnung. Die neuen Bedingungen der allgemeinen Verknüpfung verändern das Paradigma der Weiterbildung zu einem Paradigma der niemals endenden, fortlaufenden Bildung, die den anhaltenden Veränderungen in unserer Erfahrung unter immer komplexeren Umständen entspricht. Es könnte durchaus sein, daß wir für einige dieser Erfahrungen auf die Werte zurückgreifen müssen, die die Schriftkultur gekennzeichnet haben. Aber es ist allemal besser, sie neu zu entdecken, als das Ideal der Schriftkultur fraglos zu verteidigen, wenn sich neue Perspektiven und neue Erfahrungen abzeichnen, die viel, sehr viel mehr als nur Schriftkultur, Schriftlichkeit und Bildung verlangen.

Literaturhinweise

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