— Wem der Wagen gehört? . . . meinem Herrn.
— Petschorin . . .
„Was? Was sagst Du da? Petschórin? . . . Ach du lieber Himmel! . . . hat er nicht früher im Kaukasus gedient? . . .“ rief Maksim Maksimitsch aus, indem er mich am Aermel erfaßte . . . Die Freude strahlte ihm aus den Augen.
— Ja wohl, ich glaube — ich bin noch nicht lange bei ihm.
„Nun ja, ja! . . Grigorii Alexandrowitsch ist sein Vorname . . . Wir waren früher Freunde, Dein Herr und ich,“ fügte er hinzu, indem er den Bedienten freundlich dergestalt auf die Schulter klopfte, daß er zu schwanken anfing.
— Erlauben Sie, mein Herr, Sie stören mich in meiner Arbeit, sagte dieser mit mißvergnügter Miene.
„Ei was mein Freundchen! . . . Ja, weißt Du auch, daß Dein Herr und ich die größten Herzensfreunde waren, daß wir zusammen wohnten . . . Na, aber wo bleibt er denn?“
Der Diener erklärte, daß Petschorin beim Obersten N. zu Abend speisen und übernachten werde.
„Je nun, kommt er nicht vielleicht heute Abend noch einmal hierher?“ fragte Maksim Maksimitsch, „oder Du, mein Lieber, hast Du nicht noch etwas bei ihm zu thun? . . Wenn Du hingehst, so sage ihm nur, daß Maksim Maksimitsch hier ist; — sag’ ihm nur das . . . dann weiß er schon . . . ich werde Dir auch einen Wosmigriwennü[22)] zum Trinkgeld geben.“