Gegen Abend hielt ich sie an der Thüre fest und hatte folgendes Gespräch mit ihr:
„Sag’ mir doch, Liebchen, was hast Du heut da oben auf dem Dache gemacht?“
— Ich sah, woher der Wind blies.
„Was kümmert Dich der Wind?“
— Woher der Wind kommt, kommt auch das Glück.
„So hast Du wohl gar mit Deinem Liedchen das Glück eingeladen?“
— Wo man singt, da sind die Menschen immer glücklich. —
„Wenn Dein Gesang nun aber Unglück brächte?“
— Was liegt daran? Wo nichts besser werden kann, da wird’s schlechter, und vom Schlechten zum Guten ist’s wieder nicht weit.
„Wer hat Dir denn diese Lieder gelehrt?“