— Weil die junge Fürstin sich nach Gruschnitzki erkundigte.
„Sie haben eine große Combinationsgabe. Die junge Fürstin sagte, sie sei überzeugt, daß dieser junge Mann im Soldatenmantel wegen eines Duelles zum Soldaten degradirt worden sei.“
— Ich hoffe doch, Sie ließen sie in diesem süßen Irrthume . . .
„Natürlich.“
— Die Verwickelung ist, da! rief ich mit Entzücken aus; für die Entwickelung dieser Komödie wollen wir später sorgen. Offenbar ist das Schicksal bemüht, mir die Langeweile zu vertreiben.
„Ich ahne,“ sagte der Doktor, „daß der arme Gruschnitzki Ihr Opfer werden wird . . .“
— Fahren Sie fort, Doktor . . .
„Die Fürstin meinte, daß Ihr Gesicht ihr bekannt sei. Ich bemerkte ihr, daß Sie ihr wahrscheinlich in Petersburg irgendwo in der großen Welt begegnet wären . . . ich nannte Ihren Namen. Er war ihr bekannt. Wie es scheint, hat Ihre Affaire dort viel Aufsehen gemacht . . . Hierauf begann die Fürstin von Ihren Abenteuern zu erzählen, indem sie wahrscheinlich zu den Verläumdungen der großen Welt ihre eigenen Bemerkungen hinzufügte . . . Das Töchterchen hörte neugierig zu. Ihre Einbildungskraft machte Sie sogleich zum Helden eines Romans im neuesten Geschmacke. Ich widersprach der Fürstin nicht, ob ich schon wußte, daß sie Unsinn sprach.“
— Würdiger Freund! sagte ich, ihm die Hand entgegenstreckend. Der Doktor drückte sie mit Wärme und fuhr fort: —
„Wenn Sie wollen, so stelle ich Sie vor . . .“