—O nein, Max, das würde ihr nichts ausmachen; sie versteht kein Holländisch. Nein, sie hat mir gesagt, dass sie auch weiterhin ihren eigenen Haushalt führen will, und das begreife ich recht gut. Weisst du noch, wie du meinen Namen[1] interpretiert hast?

—E. H. V. W.: »Eigener Herd viel wert«.

—Nun also! Sie hat sehr recht. Ausserdem, sie kommt mir auch etwas menschenscheu vor. Denke dir, lässt sie doch alle Fremden, die das Erbe betreten, von den Aufsehern herunterjagen ...

—Ich ersuche um die Historie oder um die Omelette, sagte Duclari.

—Ich auch! rief Verbrugge. Ausflüchte werden nicht angenommen. Wir haben Anspruch auf ein vollständiges Mahl, und darum verlange ich die Geschichte von dem Truthahn.

—Die habe ich Ihnen schon gegeben, sagte Havelaar. Ich hatte das Vieh dem General Vandamme gestohlen und hab’s aufgegessen ... mit noch jemandem.

—Ehe dieser »jemand« gen Himmel fuhr, sagte Tine schalkhaft.

—Nein, das ist Bemogelei! rief Duclari. Wir müssen wissen, warum Sie diesen Truthahn ... weggenommen hatten.

—Nun, weil ich Not litt, und das war des Generals Vandamme Schuld, der mich suspendiert hatte.

—Wenn ich nicht mehr davon zu wissen kriege, bringe ich mir nächstes Mal selbst eine Omelette mit, beschwerte sich Verbrugge.