... und Schriftsteller. Seit meiner Kindheit drückte ich meine Empfindungen in Versen aus, und auch später schrieb ich täglich nieder, was umging in meiner Seele. Ich glaube, dass unter dem allen einige Sachen sind, die Wert haben, und ich suche dafür einen Verleger. Aber das ist just das Schwierige. Das Publikum kennt mich nicht, und die Verleger beurteilen die Arbeiten mehr nach dem gefestigten Namen des Autors, als nach ihrem Inhalt.

Geradeso wie wir den Kaffee nach dem Renommée der Marken. Na gewiss! Wie sonst wohl?

Wenn ich nun annehmen darf, dass meine Arbeit nicht ganz ohne Verdienst ist, so würde sich das doch erst wirklich zeigen nach der Herausgabe, und die Buchhändler verlangen die Bezahlung von Druckkosten u. s. w. im voraus ...

Darin haben sie sehr recht.

... was mir in diesem Augenblick nicht gelegen kommt. Da ich gleichwohl überzeugt bin, dass meine Arbeit die Kosten decken würde und ruhig darauf mein Wort verpfänden dürfte, so bin ich, ermutigt durch unsere vorgestrige Begegnung ...

Das nennt er ermutigen!

... zu dem Entschluss gekommen, Sie zu fragen, ob Sie für mich bei einem Buchhändler Bürgschaft leisten wollen für die Kosten einer ersten Auflage, sei es auch nur eines kleinen Bändchens. Ich überlasse die Auswahl bei diesem ersten Versuch ganz Ihnen. In dem Paket, das anbei folgt, werden Sie viele Manuskripte finden und daraus ersehen, dass ich viel gedacht, gearbeitet und durchgemacht habe ...

Ich habe nie gehört, dass er irgendwie Geschäfte machte.

... und wenn die Gabe, meine Empfindungen auszudrücken, mir nicht ganz und gar mangelt, ist gewiss nicht der Mangel an Eindrücken schuld, dass ich keinen Erfolg haben sollte.