[280] kondeh ... im eigenen Strick gefangen: siehe unter Kap. VI.

[281] kabaai: ein leichtes, nachlässiges Gewand, das indische Hauskleid, auch Schlafgewand; ein Négligé.

[281] pontianak: Spuk, der sich in Bäumen aufhält und auf Frauen sehr ergrimmt ist, besonders auf schwangere. Ich weiss nicht, ob ein Zusammenhang zu suchen ist zwischen der Bedeutung dieses Wortes und dem Namen der Niederländischen Befestigung an der Westküste von Borneo.

[283] pelitah: Lämpchen.

[284] rottan oder rotan: spanisch Rohr.

[285] badjing: javanisches Eichhörnchen. Dies Tierchen kam mir immer kleiner vor als sein europäischer Artgenosse. Es lässt sich leicht zähmen.

[285] Bauch für ‚Magen‘: Malayismus.

[289] boaja: Kaiman, eine Krokodilart. Das Opfern besteht darin, dass man abends Bambuskörbchen oder Näpfchen voll Reis und anderer Speise, mit einem kleinen Licht versehen, stromabwärts treiben lässt. Wenn gerade viel auf den Flüssen geopfert wird, bieten die ruhig dahintreibenden Leuchtschiffchen einen reizenden Anblick.

[290] baleh-baleh: Pritsche, Ruhebank aus Bambus.

[291]... und also in Flammen stand“: dieses blutige „also“ (im Holländ.: „dus“) hat nach Erscheinen des „Havelaar“ erregte Kontroversen zum Gefolge gehabt. Multatuli hat es mehrfach verteidigt.