Ich bin Ihr väterlicher Freund
Batavus Droogstoppel.
(Firma: Last & Co., Makler in Kaffee,
Elftes Kapitel.
»Es war man, dass ich sagen wollte«—um mit Abraham Blankaart zu reden—dass ich dieses Kapitel als »essentiell« betrachte, weil wir darin nach meiner Meinung Havelaar noch besser kennen lernen, und er scheint nun doch einmal der Held der Geschichte zu sein.
—Tine, was sind das für Gurken? Liebes Kind, mache niemals Essig an Früchte! Gurken mit Salz, Ananas mit Salz, Pompelmuscitrone mit Salz, alles, was aus der Erde kommt, mit Salz. Essig an Fisch und an Fleisch ... es steht was darüber im ‚Liebig‘ ...
—Bester Max, fragte Tine lachend, was denkst du denn, wie lange wir hier sind? Diese Gurken sind von Mevrouw Slotering.
Und Havelaar hatte Mühe, sich zu erinnern, dass er erst gestern hier angekommen war und dass Tine mit dem besten Willen noch nichts hätte herrichten können in Küche oder Haushalt. Er selbst war schon lange in Rangkas-Betung! Hatte er nicht die ganze Nacht zugebracht mit Lesen im Archiv, und war nicht schon allzuviel durch seine Seele gegangen, das mit Lebak in Verbindung stand, als dass er sich so schnell daran erinnern konnte, dass er erst seit gestern hier war? Tine begriff dies wohl: sie begriff ihn stets!
—Ach ja, das ist wahr, sagte er, aber trotzdem musst du mal was von Liebig lesen. Verbrugge, haben Sie viel von Liebig gelesen?