Prepotenskij warf einen ängstlichen Blick auf die Biziukina. Es verwirrte ihn, daß Tuganow seine kühnen Tiraden so einfach in nichts auflöste, wie der Frühlingsnebel die Schneeflecken auf dem Felde verschlingt. Warnawa suchte Hilfe und wandte seine Blicke deshalb Termosesow zu, welcher aber nicht zu ihm hinüberschaute. Der Diakon Achilla, der schon lange vergeblich versuchte, dem Lehrer durch Zeichen zu verstehen zu geben, daß er schweigen solle, rief jetzt laut:
»Halt den Mund, Warnawa Wasiljewitsch, es ist langweilig!«
Der Lehrer geriet in Wut, besonders als auch Tuganow sich von ihm abgewandt hatte. Er wollte deshalb die Bombe zum Platzen bringen.
Viertes Kapitel.
Prepotenskij sprang von seinem Platz auf und lief auf Tuganow zu, der sich wieder mit dem Propst unterhielt.
»Entschuldigen Sie, daß ich Sie unterbreche … Aber ich … ich stehe für die Freiheit.«
»Ich auch,« sagte Tuganow und neigte sich wieder zum Propst.
»Lassen Sie mich doch ausreden!« rief der Lehrer.