»Für mich wird's aber Zeit,« sagte Tuganow leise und erhob sich, um in den Saal zu gehen, aber der Lehrer überfiel ihn von neuem.

»Noch ein Wort,« drängte er. »Mir scheint, es ist Ihnen unangenehm, daß jetzt alle gleich sind.«

»Nein, es tut mir leid, daß nicht alle gleich sind.«

Prepotenskij stockte einen Augenblick. Dann sprach er:

»Das ist doch eine Tatsache, alle müssen gleich sein.«

»Parmen Semenowitsch sagt Ihnen das ja: alle müssen gleich sein,« mischte sich nun Termosesow hinein, der neben Tuganow getreten war und den Lehrer von ihm fortzudrängen sich bemühte.

»Aber erlauben Sie,« – er suchte von der andern Seite heranzukommen, wo ihm aber Achilla den Weg vertrat.

»Laß doch,« sagte er, »du redest doch bloß dummes Zeug.«

»Erlauben Sie, seien Sie so gut,« wehrte sich Prepotenskij und versuchte nun einen Frontangriff. »Ich meine bloß: Ihnen gefällt es wohl in England, weil da die Lords sind … Sie sind unzufrieden, daß die Standesprivilegien aufgehoben sind?«

»Sind sie das?«