Der arme Achilla zitterte am ganzen Leibe und lauschte mit stockendem Herzschlag auf jedes Wort.

»Im Namen des lebendigen Gottes flehe ich dich an, solange du noch am Leben …« rief Zacharia mit lauter Stimme und stockte plötzlich, ohne den Satz zu Ende bringen zu können.

Der Sterbende richtete sich krampfhaft empor, fiel wieder zurück, hob die Hand, um sich zu bekreuzigen, und nachdem er dies getan, sprach er langsam und mit großer Anstrengung:

»Als Christ … vergebe ich ihnen die Schmach, die sie mir angetan … aber daß sie, nur auf den toten Buchstaben bedacht … daß sie hier … Gottes lebendiges Werk zugrunde richten …«

Der Augenblick wurde immer ernster und feierlicher. Es knackte etwas in der Gurgel Sawelijs, und er fuhr wie ein im Fieber Phantasierender fort:

»Diesen Schmerz will ich vor den Thron … des Königs der Könige … und selbst dafür zeugen …«

»Sei friedfertig. Vergib! Vergib ihnen alles!« rief Zacharia händeringend.

Sawelij zog die Brauen zusammen, seufzte und flüsterte: »Wohl mir, daß ich mich gedemütigt habe« – und schloß dann mit unerwartet fester Stimme:

»Nach dem Gerichte derer, so Deinen Namen lieben, erleuchte die Unwissenden und vergib dem blinden und verderbten Geschlechte seine Herzenshärte.«