»Ich will dich nicht verhindern, ich … ich will nicht, weil ich als Freund zu dir kam und du gegen mich grob warst … Lebe wohl!«

»Wartet doch, Vater Zacharia! So war's nicht gemeint!«

»Nein, nein, laß mich, du hast mir weh getan.«

»So geht in Gottes Namen.«

»Du bist ein Grobian, ein ganz schlimmer Grobian.«

Und Zacharia ging in der Hoffnung, der Diakon werde allgemach des Rekelns müde werden und von selber wieder herauskommen; jedoch es verging noch eine ganze Woche und Achilla zeigte sich nicht.

»Sie werden vergessen,« sagte er immer wieder vor sich hin, »bestimmt werden sie vergessen.« Und dieser Gedanke ließ ihn nicht los, und vergeblich strengte er sein Hirn an, wie er das Übel abwehren könnte.

Um Achilla aus seiner Höhle ans Tageslicht zu locken, bedurfte es eines ganz besondern Ereignisses.

Eines Morgens wachte Achilla früh gegen sechs auf und blickte nach den ersten Sonnenstrahlen, die durch das winzige Fensterlein über der Tür in seine Kammer zu dringen versuchten, – da kam Vater Zacharia in großer Hast gelaufen und erzählte, daß an Stelle des verstorbenen Tuberozow ein neuer Propst ernannt sei.

Achilla wurde bleich vor Ärger.