»Sie hätten dem Hunde sein Essen aber auch in einem andern Gefäß geben können!«

»Gewiß. Aber warum?«

»Um Ihrer Mutter nicht weh zu tun.«

»Ach, so sehen Sie die Sache an! Meiner Ansicht nach ist alles Lavieren eines ehrlichen Menschen unwürdig.«

Die Serbolowa lachte leise, reichte Darjanow den Arm und beide gingen zum Essen, den Lehrer mit seinem Knochenhaufen allein lassend.


Vierzehntes Kapitel.

Die Hostienbäckerin Prepotenskaja, ein kleines altes Frauchen mit einem winzigen Gesicht und ewig erstaunten, gutmütigen Äuglein, über welchen die Brauen gleich Apostrophen hingen, bat Darjanow um Entschuldigung, daß sie sein Klopfen nicht gehört habe, beugte sich über den Tisch zu ihm hinüber und fragte flüsternd:

»Haben Sie meinen Warnascha gesehen?«