»So ein unglückliches Wesen,« sagte die junge Frau leise.

»Ja, freilich,« stimmte Darjanow ihr bei. »Und der Rüpel spielt noch Komödie und kommt nicht mal zum Essen.«

»Gehen Sie doch noch mal hinaus und holen Sie ihn.«

»Er ist ja so störrisch wie ein Pferd und wird nicht kommen.«

»Das wollen wir doch sehen. Sagen Sie ihm, ich befehle es, ich sei Agent der Geheimpolizei und wünschte ihn sofort hier zu sehen, widrigenfalls ich Meldung mache, daß er nach Petersburg zu ziehen beabsichtige.«

Darjanow lachte und ging hinaus, um Warnawa zu holen. Inzwischen hatte der Lehrer seine Schätze in Sicherheit gebracht, und da die Arbeit seinen Appetit mächtig angeregt hatte, fiel es ihm nicht leicht, sich charakterfest zu zeigen und die Aufforderung zum Essen zurückzuweisen.

Um den freiwilligen Märtyrer aus seiner schwierigen Lage zu bringen, beugte sich der Abgesandte an sein Ohr und flüsterte ihm mit geheimnisvoller Miene zu, was die Serbolowa gesagt hatte.

»Sie Spionin!« rief Warnawa und wurde ganz rot.

»Ja.«

»Und vielleicht –«