»Es ist nichts als Einbildung,« antwortete Ssergej.

»Warum habe ich aber früher diese Einbildung niemals gehabt, Sserjoscha?«

»Ja, früher war manches anders! Früher verschmachtete mir das Herz, wenn ich dich auch nur mit einem Auge ansah, und heute habe ich deinen ganzen weißen Leib in meiner Gewalt.«

Ssergej nahm Katerina Lwowna auf die Arme, drehte sie einmal in der Luft um und warf sie auf den weichen Teppich.

»Ach, es schwindelt mir!« sagte Katerina Lwowna.

»Sserjoscha, komm einmal her, setz dich zu mir,« rief sie, sich wollüstig streckend.

Ssergej beugte sich, trat unter die tief herabhängenden, mit weißen Blüten beladenen Äste des Apfelbaumes und setzte sich auf den Teppich Katerina Lwowna zu Füßen.

»Hast du wirklich nach mir geschmachtet, Sserjoscha?«

»Gewiß, ich habe wohl geschmachtet.«

»Wie hast du geschmachtet? Erzähl es mir!«