»Warum nicht gar!« höhnte Katerina Lwowna.
Sie sperrte schnell die Türe zu, steckte den Schlüssel in die Tasche und legte sich wieder in ihrer offenen Jacke aufs Bett.
»Nun, Sserjoscha, mein Liebster, komm einmal her!« rief sie den Burschen zu sich heran.
Ssergej schüttelte seinen Lockenkopf und setzte sich kühn neben die Hausfrau.
»Mein Gott! Was ist denn das? Was wollt ihr, ihr Barbaren?!« schrie Sinowij Borissowitsch, ganz rot vor Zorn, sich vom Sessel erhebend.
»Wie? Paßt dir das nicht? Schau nur, schau nur, mein Liebster, wie schön das ist!«
Katerina Lwowna lachte auf und küßte vor den Augen ihres Mannes Ssergej mit großer Leidenschaft.
Im gleichen Augenblick brannte auf ihrer Wange ein betäubender Schlag, und Sinowij Borissowitsch stürzte ans offene Fenster.
VIII
»Ach so! ... Ich danke dir, lieber Freund: nur darauf habe ich gewartet!« schrie Katerina Lwowna auf. »Nun wird es wohl weder nach meinem noch nach deinem Willen gehen ...«