»Lies nur, lies,« versetzte Katerina Lwowna. Sie sah sich kaltblütig im Zimmer um und richtete den Blick auf das mit Eisblumen überzogene Fenster.
»Man muß die Fenster schließen lassen,« sagte sie. Dann ging sie durch das Gastzimmer in den Saal und von dort zu sich ins Schlafzimmer. Hier setzte sie sich hin.
Nach etwa fünf Minuten trat ins Schlafzimmer in einem mit Seebärenfell besetzten Halbpelz Ssergej.
»Hat man die Fenster geschlossen?« fragte ihn Katerina Lwowna.
»Man hat sie geschlossen,« antwortete Ssergej. Er putzte die Kerze und stellte sich vor den Ofen.
Beide schwiegen.
»Heute geht die Abendmesse wohl nicht so bald zu Ende?« fragte Katerina Lwowna.
»Morgen ist ein großer Feiertag, der Gottesdienst wird heute lange dauern,« antwortete Ssergej.
Es entstand wieder eine Pause.
»Ich muß nach Fedja schauen, er ist allein,« sagte Katerina Lwowna, sich erhebend.