Der kranke Knabe fuhr zusammen und ließ das Buch auf den Schoß sinken, als Katerina Lwowna zum drittenmal zu ihm hereinkam.

»Was hast du, Fedja?«

»Ach, Tantchen, ich habe solche Angst, ich weiß selbst nicht warum,« antwortete er, lächelnd und sich unruhig in eine Ecke des Bettes drückend.

»Wovor hast du Angst?«

»Wer war eben mit Ihnen, Tantchen?«

»Wo? Niemand war mit mir, mein Liebling.«

»Niemand?«

Der Knabe beugte sich zum Fußende des Bettes vor, kniff die Augen zusammen, blickte zur Türe, durch die seine Tante soeben gekommen war, und beruhigte sich.

»Es ist mir wohl nur so vorgekommen,« sagte er.

Katerina Lwowna lehnte sich an die Kopfwand seines Bettes.