Katerina Lwowna wurde plötzlich blaß: ihr eigenes Kind regte sich eben zum erstenmal unter ihrem Herzen, und sie fühlte Kälte in der Brust. Sie stand noch eine Weile mitten im Zimmer da und ging hinaus, die erkaltenden Hände gegeneinander reibend.

»Nun!« flüsterte sie, leise ins Schlafzimmer tretend, wo Ssergej noch immer vor dem Ofen stand.

»Was denn?« fragte Ssergej kaum hörbar. Ihm stockte der Atem.

»Er ist allein.«

Ssergej runzelte die Brauen und begann schwer zu atmen.

»Komm!« sagte Katerina Lwowna hastig, sich zur Türe wendend.

Ssergej zog sich schnell die Stiefel aus und fragte:

»Was soll ich mitnehmen?«

»Nichts!« hauchte Katerina Lwowna und führte ihn leise hinaus.

XI