»Wie meint er das? Niemand will von Ihnen was, verehrter Herr! Es wäre aber immerhin interessant, zu erfahren, was für eine Entdeckung Sie in unserem Kreise gemacht haben!«

»Gar keine.« antwortete der Pole. Er dankte mit einem Kopfnicken den Offizieren, die ihn im Augenblick des plötzlichen Schwächeanfalls gestützt hatten, und fügte hinzu: »Meine Herren, Sie kennen mich ja nicht, die Aussage des Kellners über meine Reputation darf Ihnen nicht genügen. Darum halte ich es für unmöglich, dieses Gespräch fortzusetzen und möchte mich von Ihnen verabschieden.«

Man hielt ihn aber zurück:

»Erlauben Sie einmal,« sagte man ihm, »das geht doch nicht!«

»Ich weiß nicht, warum das nicht gehen sollte. Ich habe meine Spielschuld bezahlt, möchte nicht weiter spielen und bitte Sie, mir zu gestatten, Ihre Gesellschaft verlassen zu dürfen.«

»Wir sprechen nicht von der Bezahlung!«

»Ja, nicht von der Bezahlung!«

»Wovon denn? Ich frage, was Sie wollen, und Sie antworten, daß Sie von mir nichts wollen. Ich will mich schweigend zurückziehen, und Sie sind auch damit unzufrieden ... Hol’s der Teufel, was ist eigentlich los?«

Nun ging auf ihn einer der älteren Rittmeister zu, ein ‚in Schlachten ergrauter Kamerad‘, ein vielerfahrener Mann, der schon manchen Zusammenstoß am Kartentische erlebt hatte, und sagte:

»Verehrter Herr! Gestatten Sie, daß ich mich mit Ihnen im Namen aller auseinandersetze.«