»Das ist noch nicht das Schwerste ... Was bin ich? Aber wie soll ich es meiner Frau sagen? ... Das Mutterherz wird es nicht ertragen können!«

Er wischte sich wieder die Tränen aus den Augen und begab sich zum Obersten, um sich ihm vorzustellen.

Auch zum Obersten sagte er, daß Sascha »wie ein Mann von Ehre und Gewissen« gestorben sei und daß er anders gar nicht hätte handeln können.

Der Oberst starrte ihn lange an, lutschte dabei, wie es seine Gewohnheit war, an einem Bonbon und sagte schließlich:

»Sie wissen doch, daß dem Selbstmorde ein gewisser unglücklicher Umstand vorangegangen war ... Wir sind ja miteinander verwandt, und ich kann und muß Ihnen alles sagen. Ich glaube an nichts, aber das Benehmen des Kornetts war immerhin etwas sonderbar ...«

»Sein Benehmen war durchaus korrekt, Herr Oberst!«

»Ich glaube es Ihnen; wenn Sie aber doch den Schleier, der das Geheimnis vor uns verdeckt, ein wenig lüften wollten ...«

»Ich kann es nicht, Herr Oberst ...«

Der Oberst zuckte die Achseln.

»Was soll man machen?!« sagte er. »Nun, mag es so bleiben.«