Und er ging ... ging, setzte sich am Fenster so zurecht, daß er ganz genau sehen konnte, was vor, ja sogar in seinem Hause geschieht; er sah das Feuer am Kamin hell brennen, sah, wie seine Frau hin und her gehe und sich in der Wirtschaft beschäftige.

Wunderbar! — Kerasenko sitzt im Wirtshaus, trinkt und schaut unverwandt auf seine Hütte; Witwe Pidnebesnaja bemerkt seine Aufregung, ja sie fängt an ihn zu hänseln:

„Eh! Du ... so und so ... dummer Kasak ... was Du sehen willst, werdest Du in Deinem ganzen Leben nicht sehen!“

„Schon gut ... ich aber will weiter schauen!“

„Hier gibts nichts zu schauen ... denn je mehr man nach uns, Frauen, schaut, je mehr man uns hüten will, um so ärger wird es, und um so früher hilft uns der Teufel.“

„Red’ Du nur für Dich selbst ...“ gab der Kasak zur Antwort, „meine Frau will ich selbst so behüten, daß ihr auch kein Teufel wird helfen können.“

Da fingen nun die anderen Kasaken an mit den Köpfen zu schütteln.

„Kerasenko, Kerasenko! das ist nicht schön von Dir, daß Du so sprichst, nicht schön! ... entweder bist Du nicht getauft oder selbst ein Teufel, weil Du nicht mehr an den Teufel glaubst.“

Und die Anwesenden regten sich über Kerasenko und seine Reden so sehr auf, daß eine Stimme aus der Menge sich vernehmen ließ.

„Was sollen wir mit ihm tun? ... am besten wäre es ihm eine solche Lehre zu geben, daß er wieder rechtgläubig wird.“