Er geht wieder zum Fenster, klopft wieder an und schreit ... und es wiederholt sich dieselbe Geschichte wie vordem; die Frauenstimme wiederholt dasselbe wie vorher, jetzt aber bereits im ärgerlichen Tone und meint:
„Schau, daß Du weiterkommst! ich sagte schon einmal, mein Mann liegt im Bett.“
Die Stimme ist unzweifelhaft jene der Christy.
„Und wenn Dein Mann im Bette liegt, warum spricht er nicht?“
„Warum soll er auch noch reden, nachdem ich genug geredet habe?“
„Aber ich will mit eigenen Ohren hören, ob das seine Stimme ist und ob überhaupt jemand bei Dir ist.“
„Gewiß ist er hier ... denn wir küssen uns ... hörst Du? ...“
„Tfu! ... Der Teufel soll sie holen ... es ist wahr ... sie küssen sich ... mir wollen sie einreden, ich sei nicht ich! ... wollen mich bloß wegschicken ... Aber, wartet nur, so dumm bin ich nicht ... jetzt werde ich gehen, Nachbaren holen, damit sie Zeugnis abgeben, ob das meine Hütte ist oder nicht, und ob ich der Kerasenko, der Mann der Christy sei oder jemand anderer ...“
„Ich sage Dir nochmals“ — ließ sich die Stimme aus dem Inneren der Hütte vernehmen — „geh’ nach Hause und beunruhige uns nicht ... Lass’ uns in Ruh’ ... wir haben uns genug geküßt, liegen im warmen Bett und fühlen uns behaglich und wohl ... andere Leute gehen uns überhaupt gar nichts an ...“
Und eine männliche Stimme ergänzt die Rede der Christy.