„Seid sicher, daß der Bischof das rechte Urteil geben wird, ich selbst werde schon dazu beitragen, was möglich ist.“

„Du? ... wer bist Du denn eigentlich? ... Sag ’mal, wie heißest Du?“

„Ich? ... ich heiße Sava.“

Und dieser Sava sagte ihnen weiters, sie wären gerade zur rechten Zeit gekommen und gerade an die rechte Stelle, wohin sie gehörten und auf den Berg zeigend, sagte er weiter: Seht, dort ist das Kloster, wo der Bischof wohnt.

Sie schauten auf und bemerkten auf der anderen Seite, gerade vor sich, das Kloster.

Die Kasaken waren darüber erstaunt, daß sie bei einem solchen fürchterlichen Schneetreiben und so heftigem Sturm ohne jede Störung und ohne jeden Aufenthalt vierzig Werst gegangen wären.

Nachdem sie den Berg erstiegen, setzten sie sich auf die Bank vor dem Kloster, öffneten ihre Rucksäcke und zogen alles Eßbare heraus, was sich darin befand und warteten, essend, bis die Glocken zum Frühgottesdienste anschlagen und das Klostertor sich öffnen würde.

Sie gingen in die Kirche, hörten den Gottesdienst stehend an, worauf sie zum Hause des Bischofs gingen, um Audienz zu erbitten.

Man kann nicht gerade behaupten, daß unsere hohen geistlichen Würdenträger große Neigung zum niederen Volke hätten, denn es ist außerordentlich schwierig vorgelassen zu werden, wenn man dem sogenannten Volke angehört; diesesmal war das gerade Gegenteil der Fall: unseren Kasaken wurden keine Schwierigkeiten in den Weg gelegt, ja es hatte sogar den Anschein, als wenn sie erwartet worden wären, denn man führte sie, sowie sie ankamen, sofort in den Wartesaal, wo sie zwar sehr lange stehen mußten, und wohin sich der Vikarius, der Peregudiner Pope und Sava, sowie noch viele andere Personen einfanden.

Der Bischof trat später aus seinen Zimmern in den Wartesaal, sprach mit den Anwesenden, schien jedoch den Vikarius und die Kasaken nicht zu bemerken, erst nachdem alle anderen sich entfernt hatten, trat er an die Kasaken heran und meinte: