»Nur Sie allein, Komtesse, wollen diese große Freundlichkeit haben?«

»Wenn Sie sich meiner Fürsorge anvertrauen wollen, Graf?« lächelt sie herzgewinnend zu ihm auf: »Es sollte mich aufrichtig freuen, wenn ich recht viel zu Ihrem Amüsement beitragen könnte!«

»Ich danke Ihnen von Herzen!« Er sagt es sehr warm und herzlich und blickt ihr so ehrlich in die Augen wie ein Kind: »Wie schade, daß ich diesen freundlichen Schutzengel nicht früher fand! Sie hätten mich gewiß beizeiten zu Fräulein von Sprendlingen geführt, damit ich noch einen Tanz und nicht einen Korb von ihr erhalten hätte!«

Thea lächelt und zuckt die nicht allzu runden Schultern.

»Auf jeden Fall hätte ich Ihre Bitte um den Tanz zu gelegenerer Zeit angebracht wie Sie!«

»Gelegenere Zeit?«

»Sahen Sie nicht, wie sehr vertieft Gabriele und Herr von Heidler in ihre Unterhaltung waren?«

Der Bär von Hohen-Esp wurde abermals rot, als wäre er auf einer Sünde ertappt.

»Nein ... das sah ich nicht!« —

»Herr von Heidler macht ihr sehr die Cour! Wer weiß, was er ihr gerade sagen wollte, als Sie so störend dazwischentraten!«