Sie bringt zwei Neuigkeiten mit nach Hause.

Die erste ist die, daß Fräulein von Sprendlingen persönlich sehr wohl und gesund ist, daß aber ihr Vater, gerade, als er im Begriff stand, für das Tanzfest im Hotel St. Petersburg Toilette zu machen, von einem Schlaganfall getroffen wurde.

Er liegt seit gestern abend bewußtlos, und die Ärzte fürchten das Schlimmste.

Das würde Komtesse Sevarille ziemlich gleichgültig sein, im Gegenteil, wenn »die Königin der Feste«, Fräulein Gabriele, Trauer bekäme und keine Bälle besuchen könnte, würde es für die Freundin Thea nur vorteilhaft sein.

Aber die zweite Neuigkeit!

Graf Hohen-Esp ist Knall und Fall abgereist. Kein Mensch weiß warum. — Man vermutet, daß er Nachrichten von zu Hause erhielt.

Ob er wiederkommen wird?

Viele behaupten »ja«, manche »nein«. — Gräfin Thea weiß es genau, — nein, er kommt nicht wieder. Und diese Überzeugung kann sie wütend machen — wütend! — Sie schließt sich in ihr Zimmer ein und tobt.

XVII.