»Nun ja! Oder wollen Sie ihn ableugnen, wo ich nicht mal den Hut auf dem Kopfe haben kann?«

»Sie kennen noch keinen Sturm, heute weht es nur ein wenig, kaum daß man es eine frische Brise nennen kann!«

Er sieht heiterer aus, während er spricht, und Gabriele blickt überrascht empor.

»Ich wollte Ihnen durch meinen Mut, heute auf dem Wasser zu fahren, imponieren!«

»Sie imponieren mir jederzeit durch solch ein Verlangen!«

»Und werden Sie es erfüllen?«

»Wenn es Ihr Ernst ist, mit großer Freude. Wir sind eben von einer kleinen Probefahrt zurückgekommen, das Boot liegt noch dort an der Buhne —« er deutete mit der Hand strandab — »wollen Sie mir folgen, so fahre ich Sie gern!«

Er spricht so ruhig wie sonst, und Gabriele sieht nicht, wie seine Lippen beben.

Sie dankt ihm mit der freudigen Hast eines Kindes.

Ihr Wesen deucht ihm überhaupt verändert, sie ist so fröhlich und gesprächig wie noch nie zuvor, und ihre Augen leuchten zu ihm auf ... täuscht er sich? oder ist es wahrlich so?... Aber so warm und innig blickte sie ihn noch niemals an.