Diese Worte ließen alle verstummen. Der Staatsanwalt war aufs äußerste überrascht. Auch der Präsident, der sie selbst ausgesprochen hatte, wurde nachdenklich. Beiden ...
„Also meine Herren, was sollen wir tun?“ sagte der Polizeimeister, der Wohltäter der Stadt und der Liebling der Kaufleute, indem er die wunderbare Mischung aus dem süßen und bitteren Likör hinabstürzte und einen Bissen in den Mund steckte.
Ein Diener brachte eine Flasche Madeira und einige Weingläser herein.
„Ich weiß wirklich nicht, was wir anfangen sollen?“ sagte der Präsident.
„Meine Herren,“ erklärte hier der Postmeister, nachdem er ein Glas Madeira hinabgegossen und ein Stück holländischen Käse mit Butter nebst einem Bissen Stör verschlungen hatte, „ich bin der Meinung, daß wir diese Sache gründlich untersuchen müssen, wir müssen sie gründlich durchforschen und gemeinsam in corpore beraten, d. h. wir sollten alle zusammenkommen wie im englischen Parlament, verstehen Sie wohl, um den Gegenstand zu ergründen, damit er uns in all seinen feinsten Details deutlich und durchsichtig wird, verstehen Sie?“
„Meinetwegen wollen wir uns irgendwo versammeln,“ sagte der Polizeimeister.
„Ja, wir wollen uns versammeln,“ fiel der Präsident ein, „und gemeinsam entscheiden, wer dieser Tschitschikow ist.“
„Ja, das wird das vernünftigste sein — wir müssen entscheiden, wer Tschitschikow ist.“
„Wir wollen jeden um seine Meinung fragen, und dann entscheiden, wer Tschitschikow ist.“
Bei diesen Worten verspürten alle zugleich eine unbändige Lust nach ein paar Flaschen Champagner. Man trennte sich, höchst befriedigt darüber, daß das Komitee alles aufklären und den sicheren Beweis erbringen werde, wer eigentlich Tschitschikow war.