„Vielleicht kann man sie doch bei Gelegenheit in der Wirtschaft verwenden ...“ erwiderte die Alte. — Aber sie vollendete ihre Rede nicht, machte den Mund auf und starrte ihn beinahe mit Entsetzen an, gespannt auf seine Antwort harrend.

„Die Toten in der Wirtschaft! — Herr Gott, wozu Sie sich wieder verstiegen haben! Etwa um nachts die Spatzen in Ihrem Garten zu scheuchen?! Wie?“

„Heiliger Jesus hilf uns! Welch schreckliche Dinge du da sprichst,“ sagte die Alte, indem sie das Kreuz schlug.

„Wozu wollen Sie sie denn sonst verwenden? Übrigens das Grab und die Knochen können sie ja behalten. Der Kauf findet ja nur auf dem Papiere statt. Nun also wie steht es? Geben Sie mir doch zum wenigsten eine Antwort.“

Die Alte versank wieder in Nachdenken.

„Woran denken Sie bloß, Nastassja Petrowna?“

„Wirklich, ich weiß nicht recht, was ich da machen soll? Kaufen Sie mir lieber etwas Hanf ab!“

„Ach was Hanf! Ich bitte Sie! Ich will was ganz anderes von Ihnen, und Sie schwatzen mir Ihren Hanf auf. Lassen Sie den Hanf ruhig Hanf bleiben! Wenn ich ein anderes Mal vorspreche, kaufe ich Ihnen vielleicht auch Hanf ab. Nun, wie ist es, Nastassja Petrowna?“

„Bei Gott es ist eine so seltene Ware, mit der ich noch nie was zu tun gehabt habe.“

Hier war Tschitschikows Geduld zu Ende. In seiner Wut packte er einen Stuhl, stieß ihn auf die Erde und wünschte ihr den Teufel an den Hals.