„Papa, was ist geschehen?“ rief sie entsetzt und sah ihn bestürzt an. Aber der General vermochte lange Zeit hindurch keinen Laut von sich zu geben. „Sei ruhig, es ist nichts, liebes Kind. Ha, ha, ha. Geh nur auf dein Zimmer. Wir kommen gleich zum Mittagessen. Beunruhige dich nicht. Ha, ha, ha.“

Und nachdem der General ein paarmal nach Luft geschnappt hatte, fing er mit erneuter Kraft an zu lachen; laut hallte es durch das ganze Haus, vom Vorzimmer bis zur letzten Stube.

Tschitschikow wurde ein wenig unruhig.

„Der arme Onkel! Wie der zum Narren gehalten werden soll! Ha, ha, ha. Wie der dasitzen wird, wenn er statt der lebenden Bauern lauter tote kriegt. Ha, ha!“

„Es geht schon wieder los!“ dachte Tschitschikow. „Ist der kitzlich! Er wird noch platzen!“

„Ha, ha, ha!“ fuhr der General fort. „So ein Esel! Wie einem nur so etwas einfallen kann: Geh, erwirb dir mal erst selbst dreihundert Seelen, dann sollst du noch weitere dreihundert dazu haben! Er ist wahrhaftig ein Esel!“

„Ganz recht, Exzellenz, er ist wirklich ein Esel!“

„Na, aber dein Scherz ist auch nicht ohne! Den Alten mit toten Bauern abzuspeisen! Ha, ha, ha! Bei Gott, ich würde viel drum geben, könnte ich nur dabei sein, wenn du ihm den Kaufvertrag überreichst! Was ist er eigentlich für ein Mensch? Wie sieht er aus? Ist er sehr alt?“

„Gegen achtzig Jahre!“

„Und ist er noch rüstig? Kann er noch gut gehen? Er muß doch noch recht kräftig sein, wenn er mit der Schließerin zusammenlebt?“