Noch mancherlei andere Leckerbissen bestellte Petuch. Immer wieder hörte man ihn sagen: „Brat ihn mir, und back ihn mir auch recht durch, und dämpfe sie mir gründlich!“ Als er endlich bei einem Truthahn angelangt war, schlief Tschitschikow ein.
Am nächsten Tage aßen sich die Gäste derartig voll, daß Platonow nicht mehr auf seinem Pferde sitzen konnte. Petuch’s Reitknecht mußte den Hengst nach Hause bringen. Dann bestieg man die Equipage. Der großschnauzige Hund lief träge hinter dem Wagen her: er hatte sich gleichfalls vollgefressen.
„Nein, das geht zu weit!“ sagte Tschitschikow, als sie den Hof verlassen hatten.
„Der Mensch ist immer guter Laune! Das ist das ärgerlichste.“
„Wenn ich deine siebzigtausend Rubel Rente hätte, dann dürfte mir der Trübsinn nicht einmal zur Türe herein!“ dachte Tschitschikow. „Da ist der Branntweinpächter Murasow — der hat zehn Millionen. Leicht gesagt, zehn Millionen — das nenne ich ein Sümmchen!“
„Haben Sie nichts dagegen, wenn wir unterwegs einen kleinen Abstecher machen? Ich möchte mich gern noch von meiner Schwester und von meinem Schwager verabschieden.“
„Aber mit dem größten Vergnügen!“ sagte Tschitschikow.
„Er ist ein ganz hervorragender Landwirt. Der erste hier in der Gegend. Er bezieht Einkünfte im Werte von zweimal hunderttausend Rubel von einem Gut, das vor acht Jahren noch keine zwanzigtausend abwarf.“
„Aber das muß ja ein äußerst interessanter und hochachtbarer Mensch sein! Ich bin sehr begierig, einen solchen Mann kennen zu lernen. Ich bitte Sie ... Denken Sie doch nur ... Und wie heißt er?“
„Kostanshoglo.“