Auch mit den Wissenschaften ging es ganz seltsam. Fjodor Iwanowitsch stellte neue Lehrer mit neuen Anschauungen und neuen Grundsätzen an. Sie ließen ein wahres Hagelwetter von neuen Worten und Termini auf die Schüler niedergehen; sie vernachlässigten in ihrer Darstellung keineswegs die logischen Zusammenhänge, sie berücksichtigten die neueren Fortschritte der Wissenschaft und Technik, es fehlte ihnen nicht an Feuer und wahrhafter Begeisterung — aber ach bei alledem fehlte es doch ihrer Wissenschaft an dem rechten Leben! Ihre tote Wissenschaft erhielt in ihrem Munde etwas Starres und noch Totenähnlicheres. Mit einem Wort, es ging alles drunter und drüber. Die Achtung vor der Schulobrigkeit und Autorität ging ganz verloren, man lachte und spottete über die Lehrer, nannte den Direktor Fritze, Pauker und wie die schönen Namen sonst noch heißen. Es schlichen sich Laster ein, die durchaus nicht mehr unschuldig waren, ja die Schüler machten raffinierte Streiche, daß man sich genötigt sah viele von ihnen ganz auszuschließen. In zwei Jahren war die Schule kaum noch wiederzuerkennen.
Andrei Iwanowitsch hatte einen stillen und sanften Charakter. Er fand kein Gefallen an den nächtlichen Orgien seiner Kameraden, die vor dem Fenster der Wohnung ihres Direktors ganz ungeniert ein Dämchen einquartiert hatten, auch machte er ihre schlechten Streiche und frechen Reden über die Religion nicht mit, zu denen sie sich nur deshalb verstiegen, weil sie zufällig einen recht dummen Popen zum Lehrer hatten. Nein, seine Seele ahnte selbst durch den Traum hindurch ihren göttlichen Ursprung. Es gelang ihnen nicht, ihn zu verführen, aber er ließ sehr bald die Nase hängen. Sein Ehrgeiz war schon erwacht, aber es gab leider kein Feld, auf dem er ihn hatte betätigen können. Es wäre besser gewesen, wenn dieser Ehrgeiz überhaupt nicht geweckt worden wäre. Andrei Iwanowitsch hörte wie sich die Professoren auf dem Katheder ereiferten und mußte dabei stets an seinen früheren Lehrer denken, der, auch ohne sich aufzuregen, immer klar und verständig blieb. Was hörte er nicht alles für Gegenstände und Fächer! Philosophie, Medizin, sogar Jurisprudenz, allgemeine Weltgeschichte und zwar in einem solchen Umfange, daß der Professor in ganzen drei Jahren kaum über die Einleitung und über die Entstehung gewisser deutscher Städte hinauskam — und Gott weiß was er nicht noch alles hörte, aber dies alles blieb in seinem Kopfe wie ein Haufe von formlosen Stücken liegen — dank seinem angeborenen Verstande fühlte er nur, daß dies nicht die richtige Unterrichtsmethode sein könne, worin aber nun die rechte bestand — dies wußte er selbst nicht. Und oft noch mußte er an Alexander Petrowitsch denken, und dann wurde ihm so schwer ums Herz, daß er nicht wußte, wo er sich vor Schmerz lassen sollte.
Aber das eben ist das Glück der Jugend, daß sie noch eine Zukunft hat. Je näher die Zeit heranrückte, wo seine Lehrzeit ein Ende nehmen sollte, um so lebhafter schlug das Herz in seiner Brust. Er sprach zu sich selbst: „Das alles ist ja noch nicht das Leben, das wahre Leben fängt erst mit dem Staatsdienst an, da beginnt die Zeit der großen Taten.“ Und ohne einen Blick auf den herrlichen Winkel zu werfen, der alle Gäste und Besucher in Staunen und Entzücken versetzte, ohne dem Grabe seiner Eltern einen Besuch abgestattet zu haben, eilte er wie alle ehrgeizigen Menschen nach Petersburg, das Ziel aller feurigen jungen Leute, die aus allen Gegenden Rußlands hierher zusammenströmen, um in den Staatsdienst zu treten, um zu glänzen, Karriere zu machen oder auch nur ganz oberflächlich von unserer eiskalten, farblosen, trügerischen gesellschaftlichen Bildung zu nippen. Allein Andrei Iwanowitsch sah sich in seinem ehrgeizigen Streben sehr bald gehemmt und abgekühlt durch seinen Onkel den wirklichen Staatsrat Onufrij Iwanowitsch. Dieser erklärte kategorisch, die Hauptsache, auf die alles ankomme, sei eine gute Handschrift; alles Übrige sei unrichtig; ohne diese jedoch könne er es unmöglich bis zum Minister oder einer höheren Staatsstellung bringen. Nur mit großer Müh und durch die hohe Protektion seines Onkels gelang es ihm endlich, sich eine kleine Stellung in einem untergeordneten Departement zu verschaffen. Als er den prachtvollen hell erleuchteten Saal mit dem glänzenden Parkett und all den lackierten Tischen betrat, da hatte er den Eindruck, als säßen hier die ersten Würdenträger des Reiches, die über das Schicksal des ganzen Landes zu entscheiden hätten, und als er dann die Legionen schöner Herren erblickte, die den Kopf auf die Schulter gebeugt, dasaßen und laut mit den Federn kritzelten, und wie er nun aufgefordert wurde, hinter einem Tische Platz zu nehmen und ein Aktenstück abzuschreiben (es hatte wie mit Absicht einen ganz unbedeutenden Inhalt; handelte es sich doch um drei Rubel, wegen der schon ein halbes Jahr lang hin- und hergeschrieben wurde) da überlief den unerfahrenen Jüngling ein ganz merkwürdiges Gefühl. Die um ihn herumsitzenden Herren erinnerten ihn lebhaft an kleine Schuljungen! Zur Vervollständigung der Ähnlichkeit waren noch einige von ihnen in die Lektüre eines dummen Romans, eine Übersetzung aus einer fremden Sprache vertieft; sie hielten ihn zwischen den Blättern des Aktenstückes versteckt, suchten sich den Anschein zu geben, als seien sie mit der Durchsicht der Akten beschäftigt und fuhren jedesmal zusammen, wenn der Vorgesetzte in der Türe erschien. Dies alles kam ihm so seltsam vor und er konnte das Gefühl nicht los werden, daß seine frühere Tätigkeit unendlich viel bedeutender und die Vorbereitung zum Staatsdienst weit schöner gewesen war, als der Staatsdienst selbst. Er sehnte sich wieder in seine Schulzeit zurück. Plötzlich stand Alexander Petrowitsch wie lebendig vor seinem geistigen Blick — und er konnte nur mit Mühe seine Tränen unterdrücken.
Das ganze Zimmer begann sich zu drehen. Die Tische und die Beamten wirbelten durcheinander und fast wäre er in dieser plötzlichen Umnachtung zu Boden gesunken. „Nein,“ sagte er, als er wieder zu sich kam, leise zu sich selber, „ich will dennoch ans Werk gehen, so kleinlich es mir auch erscheint.“ Nachdem er sich so selbst ermutigt hatte, beschloß er, seinen Dienst ruhig weiter zu versehen, wie alle andern.
Wo ist die Welt ganz freudenleer? Auch Petersburg bietet trotz seines rauhen, finstern Äußeren mancherlei Genüsse. Draußen herrscht eine fürchterliche Kälte von dreiunddreißig Grad; wie ein entfesselter böser Geist jagt heulend die Schneesturmhexe, dies Kind des Nordens, durch die Luft, wütend fegt sie den Schnee über das Straßenpflaster, klebt den Leuten die Augen zusammen, und bestreut die Pelz- und Mantelkragen, die Schnurrbärte der Menschen und die Schnauzen der Tiere mit weißem Puder; aber anheimelnd blinkt zwischen den durcheinanderwirbelnden Schneeflocken hindurch irgendwo hoch oben im vierten Stock ein freundlich erleuchtetes Fenster; in einem gemütlichen Zimmer beim Lichte bescheidener Stearinkerzen und beim traulichen Gesumm der Teemaschine werden hier Herz und Seele erwärmende Gedanken ausgetauscht, erklingt manch herrliches, begeistertes Poetenwort, mit dem Gott sein liebes Rußland so reichlich beschenkte, und in erhabener Glut erbebt manch Jünglingsherz wie nirgends sonst, nicht einmal unter dem schwellenden Himmel des Südens.
Tentennikow gewöhnte sich bald an den Dienst, aber die berufliche Tätigkeit wurde ihm nicht zum eigentlichen Ziel und Selbstzweck, wie er zuerst geglaubt hatte, sondern sie rückte gewissermaßen an die zweite Stelle. Sie diente ihm dazu, seine Zeit besser einzuteilen, und lehrte ihn die wenigen freien Augenblicke, die ihm übrig blieben, erst recht schätzen. Sein Onkel der wirkliche Staatsrat fing schon an zu glauben, daß aus dem Neffen noch etwas Rechtes werden könne, als dieser plötzlich einen ganz dummen Streich machte. Hier müssen wir einflechten, daß sich unter den vielen Freunden Andrei Iwanowitschs zwei junge Leute befanden, die zur Klasse der sogenannten „verbitterten“ Menschen gehörten. Das waren zwei von jenen seltsamen und unruhigen Charakteren, die nicht nur keine Ungerechtigkeit geduldig zu ertragen vermögen, sondern nicht einmal das, was ihnen wie eine Ungerechtigkeit erscheint. Von Natur gutmütig, aber unklug und systemlos in ihren Handlungen, verlangen sie von andern Leuten alle nur möglichen Rücksichten, während sie selbst äußerst intolerant gegen andre Menschen sind. Ihre feurige Rede und die äußerlich zur Schau getragene edle Entrüstung gegen die Gesellschaft machten einen starken Eindruck auf Tentennikow. Im Umgang mit ihnen schärften sich seine Nerven und erwachte in ihm eine gewisse Empfindlichkeit und Reizbarkeit. Er lernte von ihnen, all jene Kleinigkeiten zu bemerken, die er früher kaum beachtet hatte. Fjodor Nikolajewitsch Lenitzyn, der Chef einer der Abteilungen, die sich in jenem prachtvollen Saal befanden, erregte plötzlich sein Mißfallen. Es schien ihm, daß sich Lenitzyn ganz und gar in ein Stück Zucker verwandelte und sein Gesicht zu einem widerlich süßen Lächeln verzog, wenn er mit Leuten sprach, die über ihm standen, dagegen sofort eine essigsaure Miene machte, wenn er sich an seine Untergebenen wandte; daß er sich nach Art aller kleinlichen Menschen alle die merkte, die an den großen Festtagen nicht zu ihm kamen, um zu gratulieren und es denen nicht vergessen konnte, deren Namen er nicht auf der beim Portier ausliegenden Liste fand. Infolgedessen faßte er eine unüberwindliche, beinahe physische Antipathie gegen ihn. Es war fast so, als stachele und reize ihn beständig ein böser Geist, Fjodor Fjodorowitsch eine Unannehmlichkeit zu bereiten. Mit einer geheimen Freude suchte er nach einer passenden Gelegenheit und sie fand sich sehr bald. Einmal wurde er so grob gegen ihn, daß ihm von der vorgesetzten Behörde bedeutet wurde, — er müsse den Chef um Verzeihung bitten oder um seinen Abschied einkommen. Er nahm seinen Abschied. Sein Onkel, der wirkliche Staatsrat, kam ganz erschrocken zu ihm gelaufen und flehte ihn an: „Um Gotteswillen, Andrei Iwanowitsch! Ich bitte dich! Was machst du? Deine ganze, so glücklich begonnene Karriere aufs Spiel zu setzen, bloß weil du einen Vorgesetzten bekommen hast, der dir nicht gefällt! Was soll das nur bedeuten? Wenn jeder es so machen wollte, dann bliebe doch überhaupt keiner mehr im Amte. Komm zu dir, sei vernünftig ... Überwinde deinen falschen Stolz und deine Eitelkeit, fahre zu ihm hin und sprich dich mit ihm aus!“
„Es handelt sich hier doch gar nicht darum, lieber Onkel,“ sagte der Neffe. „Es wird mir ja garnicht schwer, ihn um Verzeihung zu bitten. Ich bin wirklich schuld: er ist mein Vorgesetzter, und ich hätte nicht so mit ihm reden dürfen. Aber die Sache ist die: für mich gibt es noch einen andern Dienst und eine andre Aufgabe: ich habe dreihundert Bauern, mein Gut liegt darnieder, und mein Verwalter ist ein Narr. Der Staat wird nicht sehr viel verlieren, wenn ein anderer meinen Platz im Bureau einnehmen und meine Akten abschreiben wird, aber er verliert sehr viel, wenn dreihundert Bauern ihre Steuern nicht bezahlen können. Bedenken Sie, ich bin doch Gutsbesitzer: das ist kein Beruf, bei dem man müßig dasitzen könnte. Wenn ich für die Erhaltung, für die Hebung der Lage der mir anvertrauten Menschen sorge und dem Staate dreihundert tüchtige, nüchterne und fleißige Untertanen auf die Beine stelle, — habe ich damit etwa weniger getan, als irgend ein Departementschef Lenitzyn?“
Der wirkliche Staatsrat sperrte vor Verwunderung den Mund weit auf; einen solchen Redeerguß hatte er nicht erwartet. Er dachte etwas nach und begann dann etwa folgendermaßen: „Aber trotzdem ... nein, was denkst du nur? Du kannst dich doch nicht auf dem Lande vergraben? Die Bauern sind doch kein Umgang für dich! Hier ist’s doch anders, da begegnet man doch hin und wieder einmal einem General oder einem Fürsten. Und wenn du Lust hast, kannst du auch an irgend einem schönen öffentlichen Gebäude vorübergehen. Hier gibt es doch Gasbeleuchtung und europäische Industrie, dagegen dort! da siehst du doch nichts wie Bauern und Bauernweiber. Warum willst du dich unter so ungebildete Menschen begeben?“
Aber diese so überzeugenden Einwände und Vorstellungen des Onkels machten keinen rechten Eindruck auf den Neffen. Das Land erschien ihm als ein Hort der Freiheit, als Nährmutter schöner Träume und Gedanken, als das einzige Feld einer nützlichen Tätigkeit. Er hatte sich schon die allerneuesten Werke über Landwirtschaft besorgt. Mit einem Wort, zwei Wochen nach dieser Unterhaltung befand er sich schon in der Nähe jener Plätze, wo er seine Jugend verlebt hatte, und jenes lieblichen Winkels, der jeden Gast und Besucher so in Begeisterung versetzte. Ein ganz neues Gefühl bemächtigte sich seiner. Alte längst verblaßte Eindrücke erwachten in seiner Seele. Manche Plätze hatte er schon ganz vergessen, und neugierig wie ein Neuling betrachtete er die herrlichen Gegenden, an denen er vorüberkam. Und plötzlich begann sein Herz aus einem unbekannten Grunde heftig zu schlagen. Doch als dann der Weg durch eine enge Schlucht in das Dickicht eines gewaltigen Urwaldes führte und er oben und unten, über und unter sich dreihundertjährige Eichenstämme, die drei Menschen kaum zu umfassen vermochten, untermischt mit Tannen, Ulmen und Schwarzpappeln erblickte, die noch höher waren als die gewöhnlichen Pappeln und als er dann auf die Frage: „Wem gehört dieser Wald?“ die Antwort erhielt: „Tentennikow,“ und wie dann der Weg den Wald verließ, sich an Espenhainen, jungen und alten Weidenbäumen und Sträuchen, und an den fernen Gebirgsketten vorüberzog und den Fluß zweimal auf Brücken überschritt, ihn bald zur Rechten bald zur Linken lassend und als der Reisende auf die Frage: „Wem gehören diese Wiesen und diese überschwemmten Felder?“ wiederum die Antwort erhielt: „Tentennikow,“ und als dann der Weg den Berg hinaufklomm und auf dem hohen Plateau weiter fortlief, vorbei an Korngarben, Weizen, Roggen und Gerste und sich noch einmal an all den Plätzen entlang zog, an denen man schon einmal vorbeigekommen war und die nun plötzlich weit näher gerückt schienen, und als der Weg immer dunkler wurde und in den Schatten breiter weitverzweigter Bäume untertauchte, die dicht beieinander auf dem grünen Rasenteppich standen, welcher sich bis zur Grenze des Dorfes hinzog; als die mit Schnitzwerk verzierten Bauernhütten, die roten Dächer der steinernen Gutsgebäude ihm freundlich entgegenschimmerten, als die goldene Spitze des Kirchturms vor ihm aufblitzte und das feurig pochende Herz ihm auch ohne zu fragen sagte, wo er sich jetzt befand, — da machten sich die immer höher schwellenden Gefühle in folgenden lauten Worten Luft: „War ich nicht ein Narr bis auf den heutigen Tag. Das Schicksal hatte mich zum Besitzer eines irdischen Paradieses ausersehen, und ich verdammte mich selbst zu niederen Schreiberdiensten, machte mich zum Knechte toter Buchstaben. Da habe ich nun viel gelernt, eine sorgfältige Erziehung genossen, mich über die Dinge orientiert, mir einen großen Schatz von Kenntnissen angeeignet, deren man zur Förderung des Guten unter seinen Untergebenen, zur Hebung eines ganzen Gebietes, zur gewissenhaften Erfüllung der zahlreichen Pflichten eines Gutsbesitzers bedarf, der Verwalter, Richter und Ordnungswächter in einer Person ist! Und da gehe ich hin und vertraue diesen Posten irgend einem ungebildeten und unfähigen Inspektor an! Und wähle mir statt dessen den Beruf eines Gerichtsschreibers und kümmere mich um die Prozesse anderer Leute, die ich überhaupt noch nicht gesehen habe und deren Wesen und Charakter ich nicht einmal kenne. Wie konnte ich nur dies Papierregiment, diese phantastische Verwaltung von Provinzen, die vielleicht tausend Werst von mir entfernt sind, die ich noch nie mit dem Fuße betreten habe und wo ich einen ganzen Haufen von Dummheiten anrichten kann — der realen Verwaltung meiner eigenen Güter vorziehen?“
Unterdessen aber erwartete ihn ein andres Schauspiel. Die Bauern hatten von der Ankunft ihres Herrn gehört und sich an der Freitreppe des Herrenhauses versammelt. Bunte Tücher, Gürtel, Hauben, Bauernkittel und die mächtigen malerischen Bärte dieses schönen Menschenschlages drängten sich um ihn. Und als dann aus hundert Kehlen der Ruf ertönte: „Väterchen! Hast du dich endlich unser erinnert!“ und den alten Leuten, die noch seinen Großvater und Urgroßvater gekannt hatten unwillkürlich die Tränen in die Augen traten, da konnte auch er seine Rührung nicht unterdrücken. Und er mußte sich insgeheim fragen: „So viel Liebe! Womit habe ich sie nur verdient?“ — „Wohl damit, daß ich sie nie gesehen, mich nie um sie gekümmert habe!“ Und er schwur sich, von nun an alle Mühe und Arbeit mit ihnen zu teilen.