„Was liegt da, Wlas?“
„Es sieht ganz nach zwei Menschen aus: der eine liegt oben, der andere unten; wer von ihnen der Teufel ist, weiß ich nicht!“
„Wer liegt oben?“
„Ein Frauenzimmer!“
„Dann ist das der Teufel!“
Ein allgemeines Gelächter weckte fast die ganze Straße.
„Ein Frauenzimmer ist auf einen Kerl raufgekrochen, na, die versteht das Kutschieren!“ sprach einer aus der herumstehenden Menge.
„Seht doch bloß, Brüder!“ sprach ein anderer und hob einen Scherben des Topfes auf, von dem nur noch die eine Hälfte auf dem Kopfe Tscherewiks ganz geblieben war. „Was der gute Mann sich für eine Mütze aufgesetzt hat!“
Der Lärm und das Gelächter, die immer mehr anschwollen, riefen unsere beiden Toten wieder ins Leben zurück, Tscherewik und seine Frau, die voll Entsetzen über den überstandenen Schreck, mit starrem Blick in die braunen Gesichter der Zigeuner schauten. Beim unsicheren Flackern des Lichts erschienen sie wie ein Haufen Gnomen, umhüllt von einem unterirdisch schweren Qualm in der Finsternis einer tiefen Nacht.