So gibt’s wenige auf der Welt.
Schnaps säuft der wie süßen Meth!
Kotljarewski „Äneas“.
„Du glaubst also, daß unser Weizen sich schlecht verkaufen wird, Landsmann,“ sagte der eine Mann, nach seinem Äußeren zu urteilen ein zugereister Kleinbürger, in geteerten, fettigen und fleckigen Hanfleinwandhosen, offenbar der Bewohner irgendeines winzigen Städtchens, zu dem anderen, der einen blauen, stellenweise etwas geflickten Kittel trug, und dessen Stirn eine riesige Beule schmückte.
„Was soll ich da groß von denken: ich will mir ’ne Schlinge um den Hals legen und an diesem Baum hier hin und her baumeln wie die Wurst vor Weihnachten in der Stube, wenn wir auch nur ein Maß verkaufen!“
„Was schwatzst du da, Landsmann? Wir sind doch hier die einzigen Weizenleute,“ erwiderte der Mann mit den Leinwandhosen.
„Ihr könnt reden, was ihr wollt!“ dachte der Vater unserer Schönen, der sich kein Wort vom Gespräch der beiden Handelsleute entgehen ließ: „Ich habe meine zehn Säcke im Vorrat!“
„Das stimmt ja, aber wenn der Teufel sich ins Spiel mischt, richtet man gerad so viel aus, wie bei einem hungrigen Moskowiter,“ sprach der Mann mit der Beule auf der Stirn bedeutungsvoll.
„Was für ein Teufel?“ fragte der Mann mit den Leinwandhosen.
„Hast du nicht gehört, was die Leute da reden?“ fuhr der mit der Beule auf der Stirne fort und sah ihn mit seinen mürrischen Augen von der Seite an.