„Ah!“ riefen die Mädchen.

„Auch der Amtmann war also dabei,“ sprach Tschub verblüfft zu sich, und maß ihn vom Kopfe bis zu den Füßen. „So so? .... Hehe! ....“ Mehr konnte er nicht hervorbringen.

Der Amtmann selbst war nicht minder verlegen und wußte nicht, was er anfangen sollte. „Es ist wohl recht kalt draußen?“ fragte er, zu Tschub gewandt.

„Ein mächtiges Frostwetter,“ antwortete Tschub. „Darf ich dich fragen: womit schmierst du eigentlich deine Stiefel: mit Schmalz oder mit Teer?“ Er hatte natürlich etwas ganz andres sagen wollen, und fragen wollen: „Wieso kommst du, der Amtmann, in den Sack?“ und er wußte selbst nicht, wie es kam, daß er etwas ganz anderes gesagt hatte.

„Mit Teer ist’s besser,“ erwiderte der Amtmann. „Leb wohl, Tschub!“ Und er drückte die Mütze in die Stirn und verließ die Stube.

„Warum habe ich so dumm gefragt, womit er seine Stiefel schmiert!“ rief Tschub, auf die Tür blickend, durch die der Amtmann hinausgegangen war. „Ei, ei, diese Solocha! Solch einen Herrn in den Sack zu stecken! Dieses Teufelsweib! Und ich Dummkopf .... Aber wo ist nur der verfluchte Sack geblieben?“

„Ich habe ihn in die Ecke geschmissen, es ist nichts mehr drin,“ sagte Oxana.

„Ich kenne diese Scherze schon. Nichts drin! Gib ihn mal her: dort sitzt doch noch jemand! Schüttelt ihn nur mal ordentlich. Wie? ist wirklich nichts drin? Ei, so ein verfluchtes Weibsbild! Und dabei ist sie von Aussehen die reinste Heilige, als ob sie noch nie was anderes als Fastenspeisen gekostet hätte .....!“

Aber lassen wir Tschub in aller Gemütlichkeit seinen Ärger verpuffen und kehren wir zu dem Schmied zurück; denn es geht gewiß schon in die neunte Stunde.